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Wie gefährlich sind E-Scooter wirklich?

E-Scooter sind das neue heiße Ding

Der Hype begann 2018 in Kalifornien und hat sich mittlerweile nicht nur auf die ganze USA, sondern insbesondere auch auf Europa ausgebreitet. Die neuen Transportmittel stoßen aber nicht überall auf Anklang.

E-Scooter vermüllen die Gehwege, E-Scooter verstopfen die Radfahrstreifen, E-Scooter sind für schwere Verletzungen verantwortlich, etc. Diese oder ähnliche Meldungen liest man derzeit fast täglich in den Nachrichten.

Was ist dran an den Vorwürfen?

Fakt ist zunächst, dass in Europas Städten binnen kurzer Zeit immer mehr E-Scooter vorhanden sind. In Wien sind es bereits rund 6.000, in Paris bereits knapp 20.000. Berlin hinkt in Sachen E-Scooter noch ein bisschen nach, holt aber mit enormem Tempo auf: Obwohl die Roller erst seit einigen Wochen erlaubt sind, gibt es bereits zirka 5.000, Tendenz stark steigend.

Deutschland hat sich mit der Zulassung der Flitzer lange Zeit gelassen, kann dafür aber jetzt auf die Erfahrungen aus anderen Städten zurückgreifen. Was zeigt sich dort?

Gibt es Verstöße und Verletzungen? Ja, aber es ist nicht so, wie viele denken!

Anfang des Jahres 2019 wurde vielfach darüber berichtet, dass Krankenhäuser in den USA viele Verletzungen im Zusammenhang mit Elektro-Scootern zu verzeichnen hatten. Für Europa gibt es noch keine zuverlässigen Statistiken. Bei genauerem Hinsehen merkt man aber sehr schnell, dass auch in den USA meist nicht die E-Scooter selbst Ursache für die Unfälle waren:

Verletzungen beruhen meist auf fahrlässigem Verhalten

Studien aus den USA und jüngste Erfahrungsberichte aus Europa zeigen, dass die beim Fahren erlittenen Verletzungen meist nicht etwa auf technische Mängel oder eine besondere Gefährlichkeit der Elektro-Scooter zurückzuführen sind, sondern vielmehr auf deren sorglose Anwendung.

Der Großteil der Unfälle entstand, weil Nutzer:
• zu zweit oder zu dritt auf dem E-Scooter fuhren,
• weil sie beim Fahren telefonierten,
• rote Ampeln missachteten,
• gegen die Einbahn unterwegs waren,
• weil sie alkoholisiert waren oder
• weil sie keinen Helm trugen.

Zudem muss in diesem Zusammenhang auch berücksichtigt werden, dass viele Unfälle bei der allerersten Fahrt passieren. Die Nutzer sind die neuen Transportmittel einfach noch nicht gewohnt, haben Probleme die Balance zu halten, unterschätzen die Beschleunigung oder wissen noch nicht richtig, mit der Bremse umzugehen.

Wie können Verletzungen verringert werden?

Wie bei vielen technischen Neuerungen, sei es beim Auto oder bei der Lokomotive werden sich die Menschen mit der Zeit auch an die E-Scooter gewöhnen. Zudem werden begleitende Maßnahmen dazu führen, dass Unfälle und Verletzungen weiter zurückgehen.

• Zunächst werden Nutzer mit der Zeit geübter und lernen mit jeder Fahrt besser, mit den E-Scootern umzugehen. Allein das wird zu einer massiven Abnahme der Unfälle führen.

• Weiters ist davon auszugehen, dass die Städte auch ihre Infrastruktur an die neuen Transportmittel und die Mikromobilität anpassen werden, sodass es zu weniger Reibungspunkten mit den anderen Verkehrsteilnehmern kommt.

• Zudem werden bessere Aufklärung und erhöhte Aufmerksamkeit Unfälle und Verletzungen reduzieren. E-Scooter Verleiher haben bereits damit begonnen, auf ihren Websites und ihren Apps Sicherheitsvideos und Anleitungen zu veröffentlichen.

• Es wird in einzelnen Ländern auch die Helmpflicht bzw. das freiwillige Tragen eines Helms zu einem Rückgang von (Kopf-)Verletzungen führen.

• Zu guter Letzt führen auch verstärkte Kontrollen der Polizei zu einem erhöhten Problembewusstsein der Fahrer.

Fazit: E-Scooter sind eine Neuheit auf unseren Straßen. Die Geräte ermöglichen eine sehr schnelle und dynamische Fortbewegung. Sämtliche Verkehrsteilnehmer werden sich daher erst an diese neuen Transportmittel gewöhnen müssen. Nach einer Eingewöhnungsphase werden aber auch Elektro-Scooter ein völlig selbstverständlicher Teil des öffentlichen Verkehrs werden.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 18.07.2019

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