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08.07.2020

 

 


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SUV-ling fürs Volk

... der VW T-Cross Style 1.0 TSI



Klimawandel hin, SUV-Manie her: Das Volk will ganz offensichtlich die rollenden Hochsitze. Da kann ein Autobauer mit selbigem Anspruch im Namen natürlich nicht zurückstehen. Doch wenn schon SUV, dann vielleicht wenigstens in sozial- und umweltverträglichen Dimensionen?

Volkswagens Antwort heißt T-Cross, ein SUV auf Polo-Plattform, zwar mit der Optik der Großen, aber kleineren Motoren und ebensolchen Verbräuchen.

Von Kleinwagen jedoch ist hier nichts zu sehen noch zu spüren. Mit 4,11 Metern ist der SUVling zwar kaum fünf Zentimeter länger als der Polo, baut dafür aber 11 Zentimeter höher. Und die Front mit bulligem Grill und Stoßfänger, die stämmige Statur sowie das kantige Heck mit Reflektorband zwischen den LED-Rücklichtern rücken ihn stilistisch eindeutig in Richtung Touareg.

Auch innen zeigt der Kleine Größe. 2,56 Meter Radstand schaffen ordentlich Platz. Sogar in der zweiten Reihe können große Menschen bequem sitzen. Noch dazu ist der höhenverstellbare Fahrersitz ebenso serienmäßig wie die um 14 Zentimeter verschiebbare Rückbank. So lässt sich das Kofferraumvolumen inklusive doppeltem Ladeboden von 385 bis 445 Liter variieren. Nach Umklappen der Rückenlehnen gehen gar bis zu 1281 Liter rein. In der von uns gefahrenen höchsten Ausstattungsstufe Style klappt das auch mit der Beifahrerlehne, womit sogar Surfbretter oder Regale im Innern verschwinden.

Kleines SUV ganz groß

Cockpit und Instrumentierung sind übersichtlich gestaltet, folgen der VW-typisch intuitiven Bedienlogik. Gegen Aufpreis (400 Euro) gibt es neben dem zentralen Touchscreen auch hier das Digital-Display hinterm Lenkrad, dessen Darstellung sich auf Knopfdruck nach Belieben verändern lässt. Weniger schön: das viele Hartplastik, das in unserem Testwagen allerdings durch das Design-Paket „Energetic Orange“ (790 Euro) durch orange-graue Blenden und Accessoires etwas kaschiert wurde.

Auch unterwegs wirkt das kleine SUV wie ein Großes. Zwar ist der Begriff Geländewagen hier etwas fehl am Platz, dafür besitzt der T-Cross weder den Allradantrieb noch die Bodenfreiheit. Doch als schickes Lifestyle-Auto für die Stadt macht der Wagen eine gute Figur. Mit schwarz-orange lackierten 17-Zoll-Alurädern, Kühlergrill mit Chromleiste und -lamelle sowie silbern eloxierte Dachreling ist er rein äußerlich ebenso eine Erscheinung wie die heizbaren Frontsitze, Ambientebeleuchtung oder serienmäßige Sport-Komfortsitze, die für bequeme Wohlfühlatmosphäre sorgen.

Lebhaft und leichtfüßig

Aus der Motorenpalette, die neben dem 1,0-Liter-Dreizylinder in zwei Leistungsstufen (95 PS und 115 PS) inzwischen um den bekannten Vierzylinder mit 150 PS und Zylinderabschaltung sowie einem 1,6-Liter-Diesel mit 95 PS erweitert wurde, stellte VW uns das Volumenmodell mit dem stärkeren Dreizylinder vor die Tür. Der kleine TSI-Benziner (ab 20.720 Euro) zeigt sich, von charakteristischem Drei-Zylinder Knurren begleitet, im automobilen Alltag lebhaft und leichtfüßig. Serienmäßig wird hier die Kraft durch sechs Gänge sortiert, in unserem Fall übernahm den Job allerdings ein Sieben-Gang-DSG (plus 1595 Euro), was das urbane Bummeln vom Ampel-Hopping bis zum Stop&Go zunächst komfortabel gestaltete. In einigen wenigen Situationen jedoch, wie etwa ein schnelles Stopp&Go beim Abbiegen oder dem zügigen Anfahren, nachdem die Start-Stopp-Automatik den Motor still gelegt hatte, reagiert das Direktschaltgetriebe leider nicht ganz so direkt, wie es sich der Fahrer wünschen würde.

Locker rangieren im dicksten Gewusel

Doch vielleicht ist das auch nur Beckmesserei, macht das kleine SUV doch ansonsten seine Sache ausgezeichnet. Nach knapp zehn Sekunden sind Tempo 100 erreicht, maximal wären 193 km/h drin, leer knackt er aber auch die 200 spielend. Apropos, lässt man es etwas moderater angehen, sind sogar die versprochenen 5,0 Liter nach Norm locker zu erreichen. Nach unseren Testfahrten stand zwar eine deutliche 6 vor dem Komma, doch die war den Tempo-Testläufen auf der Autobahn geschuldet. Umgekehrt lässt es sich mit den kompakten Abmessungen und der guten Übersicht auch im dicksten Gewusel locker rangieren und in so gut wie jede Parklücke zirkeln.

Fazit: Mit dem T-Cross hat VW ein absolut sozial-, urban- und umweltverträgliches SUV im Programm. Es sieht ein bisschen nach Offroader aus – was man mangels Allradantrieb aber nicht ernst nehmen sollte –, bietet dank der leicht erhöhten Sitzposition ein gute Übersicht sowie bequemes Ein- und Aussteigen, hält sich aber dennoch beim Spritkonsum zurück. Will man jedoch einigermaßen motorisiert (115 PS), komfortabel und schick (Ausstattung Style) unterwegs sein, werden aber auch minimum 25.000 Euro fällig.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

 


Veröffentlicht am: 11.06.2020

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