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Achterbahnfahrt für ABT CUPRA XE

... bei der Extreme E Saudi-Arabien

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Diese Rennserie macht ihrem Namen wirklich alle Ehre: Extreme E ist mit einem spektakulären Auftakt in der Wüste von Saudi-Arabien in ihre Premierensaison gestartet.

Die Gäste vor Ort und die Zuschauer am Fernseher rund um die Welt erlebten eine völlig neue Dimension von elektrischem Motorsport – faszinierende Bilder, heftige Duelle und einige Dramen inklusive. Für  ABT  CUPRA  XE  wurde  das  Gastspiel  in  Al-Ula  zu  einer  wahren  Achterbahnfahrt  der Gefühle.

Nach einem heftigen Unfall während des Qualifyings baute das Team den e-CUPRA ABT XE1 über Nacht komplett neu auf, erlebte im Shootout-Rennen ein erneutes Drama und eroberte schließlich noch wertvolle Punkte.

Die  größte  Schrecksekunde  des  Wochenendes  erlebten die  Zuschauer  im  Qualifying  am Samstagmorgen: Mattias Ekström hatte das Rennauto gerade nach einer schnellen Runde an Claudia Hürtgen übergeben. Die Deutsche war auf dem Weg zu einer Top-Zeit, als auf einer schnellen Passage des rund acht Kilometer langen Kurs ein technischer Defekt im vorderen Bereich  des  Einheitsautos  auftrat.  Der  Rennwagen  überschlug  sich  mehrmals  und  blieb schließlich  auf  der  Seite  liegen.  

„In  diesem  Moment  kommt  einem  als  Rennfahrerin  jede Sekunde wie eine ganze Stunde vor. Ich habe gespürt, dass etwas im Auto gebrochen ist, und war ab dem Moment nur noch Passagier“, sagte Claudia Hürtgen. Während  die  Pilotin  unverletzt  ausstieg,  bescherte der  Unfall  den  Mechanikern  eine  lange Nachtschicht:  24  Stunden,  nur  unterbrochen  von  einer  Dusche  und  einer  knappen  Stunde Schlaf, dauerte es, bis der e-CUPRA ABT XE1 Sonntagvormittag wieder aufgebaut war und aus dem Zelt fuhr.

Doch das nächste Drama wartete schon: Im sogenannten Shootout-Rennen um  wichtige  Punkte  wurde  Claudia  Hürtgen  in  Führung  liegend  von  einem  Konkurrenten getroffen  und  musste  den  Lauf  vorzeitig  beenden.  „Ich  glaube,  jeder  hat  deutlich  gesehen, dass  dieses  Manöver  unserer  Konkurrenz  Unsinn  war“,  sagte  Mattias  Ekström,  der  als Startfahrer zunächst einen deutlichen Vorsprung herausgefahren hatte. Am Ende des lang erwarteten Auftakts in das Abenteuer Extreme E bleiben dem Team ABT CUPRA XE jetzt 13 Meisterschaftspunkte – und jede Menge Erfahrungen.

„Die Serie ist noch wie  ein  Start-up,  das  sich  erst  entwickeln  muss“,  sagt  Mattias  Ekström.  „Der  Anfang  war vielversprechend, und jetzt müssen wir als Team und als Serie die nächsten Schritte machen. Sobald wir zu Hause sind, stehen die ersten Nachbesprechungen an, damit wir im Senegal unsere wahre Stärke zeigen können. Unsere Ziele waren, sind und bleiben: Siege.“

Das nächste Event im Kalender von Extreme E ist für den 29. und 30. Mai im Senegal geplant. Danach folgen bis Dezember drei weitere Rennen in Grönland, Brasilien und Argentinien.

Foto: www.abt-sportsline.de

 


Veröffentlicht am: 05.04.2021

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