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Morgengruß von Helmut Harff: Summ, summ, summ

… Bienchen summ herum

Wenn man sich heute umhört oder umliest, dann könnte man meinen, dass Bienen erst in den letzten Jahren so richtig in unser Bewusstsein getreten sind. Doch das ist nun überhaupt nicht so. Schon vor Jahrtausenden wusste man um die Bedeutung der Bienen und deren Produkten.

Es gab auch schon sehr früh Lieder über die Bienen, wie beispielsweise „Summ, summ, summ! Bienchen summ herum“. Der Text stammt von keinen geringeren als von Hoffmann von Fallersleben. Der schrieb bekanntlich auch die deutsche Nationalhymne. In seinem Lied heißt auch „bei den heilig Christ-Geschenken wollen wir auch dein gedenken“. Da würde es dem 1798 geborenen Germanisten und Dichter ganz sicher gefallen, dass wir heute den „World Bee Day“ – den „Welt-Bienentag“ begehen.

Das wir den, seit 2018 auch von der UNO geadelten Tag am 20. Mai feiern, hat seinen Grund in Slowenien. Dort rief nämlich bereits 2014 der slowenische Imkerverband die World Bee Day Initiative www.worldbeeday.org mit Unterstützung der Regierung von Slowenien ins Leben. Der Grund war der am 20. Mai 1734 in Bresniza geborene Anton Janscha. Er war ein slowenischer Hofimkermeister von Maria Theresia in Wien. Janscha gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher über Bienenzucht und Imkerei.

Ob es damals noch den Bienen besser als heute ging? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass man einiges für die Bienen tun muss. Da reicht regelmäßiger Honiggenus nun wirklich nicht aus, auch wenn nur so die Imkerei wirtschaftlich machbar ist. Nein, wir brauchen die Bienen genau wie andere Bestäuber – auch meine Lieblinge, die Hummeln – wie das Wasser. Ohne kämen wir in Probleme, gegen die selbst der Atommüll Kinderkram wäre.

Doch wir müssen nichts entsorgen, wir müssen „nur“ dafür sorgen, dass es den Bienen gut geht. Das kann man in großem Stil machen, aber auch jeder so für sich. Wir müssen nur dafür sorgen, dass all die „Majas“ genügend zu fressen haben. Wir müssen also nicht jeder Fläche versiegeln, wir müssen blühende Pflanzen hegen und pflegen, die den Bienen liefern, was die brauchen. Wir müssen nicht überall den Rasen trimmen, den Mähroboter Tag und Nacht laufen lassen. Wir brauchen Blumenwiesen, blühende Bäume oder wie gerade blühende Raps- oder später blühende Sonnenblumenfelder. Wir brauchen keine Monokulturen, keine Vorgärten voller weißer Kiesel, keine Parks, keine Gärten, keine Balkone und Terrassen voller exotischer Pflanzen. Und, ganz ehrlich, wenn mal die Bienen vom Obst am Baum oder auf dem Kuchen naschen, dann muss man nicht gleich in Panik verfallen.

Ob man nun den Bienen wirklich einen Gefallen tut, wenn sich jeder mal als Hobby-Imker versucht, wage ich zu bezweifeln. Wenn ich sehe, wie viele Hunde oder Katzen gehalten werden, dann möchte nicht wissen, wie es vielen Bienenvölkern geht. Doch ich weiß, dass im Garten der Besten Frau der Welt es allem, was da kreucht und fleucht, also auch all den Bienen, Hummeln, Hornissen, ja selbst den Wespen gut geht. Die finden immer etwas zu fressen, die leiden dort keinen Hunger.

Stichwort Hunger: Ich muss schnell Frühstück für die Beste Frau der Welt und mich machen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Bernhardin, Elfriede,Mira

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 20.05.2021

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