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Wenn einer eine Reise tut - Teil 13

Bananen, Eukalyptus und Lorbeer - das ist Madeira



Ich berichtete ja davon, dass wir mit Pascoal in seinem Taxi die Insel erkundeten. Klar ging es erst einmal entlang der südlichen Küste und wir besuchten einige kleine Küstendörfer, die mehr oder weniger pittoresk  zumeist unterhalb von steilen Felsen liegen.

Doch dann ging es in die Berge. Ja, die Vulkaninsel ist vor allem eines, alpin, also sehr bergig und durchzogen von irre tiefen Schluchten.

Solange man noch in  besiedelten Gebieten unterwegs ist, fährt man vor allem an Terrassenfeldern (davon demnächst mehr) und Mini-Plantagen vorbei. Da wachsen vor allem Zuckerrohr und Bananen. Beides wurde wie so viele Pflanzen aus aller Welt eingeführt. Zuckerrohr war einst eine der Haupteinnahmequellen der Insulaner. Hier arbeitetet allerdings bis 1775 fast ausschließlich Sklaven. Heute sind die Abnehmer vor allem die Rum-Brennereien.

Dagegen sind Bananen heute ein wichtiger, wenn nicht das wichtigste Exportgut Madeiras. Bananen reifen das ganze Jahr und werden sogar von der Mutter Christiano Ronaldos beworben. Es gibt viel interessantes über die Banane zu erzählen. So sind die Pflanzen keine Bäume, die Pflanzen tragen nur einmal, werden dann als Dünger auf den Terrassenfelder verwendet.

Verlässt man die bewohnten Gegenden taucht man in einen Wald großer und uns unbekannter Bäume ein. Es sind Eukalyptusbäume. Nein, Koalas gibt es hier nicht, die haben sich auf Arten spezialisiert, die nicht auf der Insel heimisch geworden sind. Auch Eukalyptus verarbeiten die Insulaner.

Kommt man noch einige hundert Meter höher, so wechselt wieder die Vegetation. Man ist plötzlich in Lorbeerwäldern. Auch das sind große Bäume, die als Laub die als Würze bekannten Blätter tragen. Der sogenannte Lorbeerwald Laurisilva hat es seit 1999 auf die Weltnaturerbeliste der UNESCO geschafft. Der Lorbeerwald weist subtropische Pflanzenarten auf, die im klimatisch wärmeren Tertiär auch in Europa und im Mittelmeerraum (Südeuropa, Nordafrika und Südwestasien) heimisch waren.

Ehrlich, wären wir im Mietwagen unterwegs gewesen, so hätten wir vielleicht mal gehalten, aber nicht erkannt, was wir da vor uns haben. Oberhalb der Baumgrenze wäre das etwas anderes gewesen. Hier wächst der Stechginster in riesigen Mengen. Hier wird es manchmal so kalt, dass es sogar auf der Frühlingsinsel schneit. Wir hatten da oben allerdings etwa 15 Grad.

Foto:
genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 23.02.2022

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