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19.01.2026

 

 

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Dakar 2026 // SS13

Starkes Teamwork – alle X-raid Crews beenden Dakar



Die Rallye Dakar 2026 hat heute in der saudischen Hafenstadt Yanbu den Zieleinlauf gefeiert. Alle vier von X-raid eingesetzten Wüstenrenner haben die härteste Wüstenrallye der Welt erfolgreich überstanden.
 
Persönlich Highlights prägen Dakar


Lionel und Lucie Baud erreichten im MINI JCW Rally 3.0d den 35. Gesamtrang und damit Platz 30 in der Ultimate-Wertung. Das Vater-Tochter-Gespann machte vor allem auf der neunten Etappe auf sich aufmerksam: Während viele Konkurrenten auf der Suche nach Wegpunkten Zeit verloren, navigierte Lucie Baud ihren Vater souverän durch den ersten Teil der zweiten Marathonetappe. Ihre Leistung wurde mit Rang neun und zahlreichen Glückwünschen anderer Teilnehmer honoriert.
 
Für Mathieu Baumel war bereits die Teilnahme an der Dakar 2026 ein Sieg. Nach seinem schweren Unfall vor fast einem Jahr und dem Verlust des rechten Unterschenkels kämpfte er sich ins Cockpit zurück. Zusammen mit Guillaume de Mévius stellte er sich im MINI JCW Rally 3.0i der Herausforderung. Wie stark die beiden als Team harmonieren, zeigten sie direkt auf der ersten Etappe, als sie den Tagessieg holten. Baumel ist damit der erste amputierte Sportler, der eine Dakar-Etappe gewinnen konnte. Ein weiteres Highlight für den Franzosen war die Zieleinfahrt der vorletzten Prüfung in Yanbu, wo seine gesamte Familie auf ihn wartete, um seinen heutigen Geburtstag zu feiern. De Mévius und Baumel beendeten dieses wohl größte gemeinsame Abenteuer auf Gesamtposition 42 und Platz 32 der Ultimate-Wertung.
 
Für Maria Gameiro war bei dieser Dakar vieles noch Neuland – es war erst ihre zweite Teilnahme und die erste in einem Ultimate-Fahrzeug. Im vergangenen Jahr war sie noch im X-raid Fenic Side-by-Side gestartet. Ihre Beifahrerin Rosa Romero verfügt über langjährige Erfahrung in den unterschiedlichsten Dakar-Kategorien. Für das Duo war es keine einfache Rallye: Zu Beginn wurde ihr MINI JCW Rally 3.0d von einem Racetruck gerammt. Nach einer längeren Reparaturpause schafften sie es zwar zurück ins Biwak, mussten jedoch in den folgenden Tagen jeweils spät starten und kämpften so stets mit dem Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge. Dennoch bissen sich Gameiro und Romero durch und sicherten sich Platz 41 der Ultimate-Wertung. Belohnt wurde ihr Durchhaltevermögen mit dem Sieg in der Frauen-Wertung.
 
Rebecca Busi und Sergio Lafuente saßen erst wenige Wochen vor der Dakar zum ersten Mal im X-raid Fenic. Anfang Dezember feierten sie ihr Debüt im Side-by-Side bei der Jeddah Baja. Für Busi war es die erste Teilnahme in der Challenger-Wertung, in der sie schließlich den 28. Platz erreichte.
 
Starkes X-raid Teamwork


Beeindruckend war auch der Zusammenhalt der X-raid-Crews, die sich während der Rallye gegenseitig unterstützten. Besonders deutlich wurde dies auf der dritten Etappe, als sich die Teams mehrfach mit Reifen aushalfen: Zunächst unterstützte Lionel Baud seinen Teamkollegen De Mévius mit einem Reserverad. Als Baud wenig später selbst einen Reifenschaden erlitt, gab De Mévius das Rad zurück und kämpfte sich weiter Richtung Ziel. Kurz darauf schloss Maria Gameiro auf und half ebenfalls mit einem Rad aus. Im Ziel übergab sie ihr zweites Reserverad wieder an Lionel Baud, der inzwischen einen weiteren Plattfuß hatte. So erreichten alle drei MINI-Crews – wenn auch mit Zeitverlust – das Biwak.

Statement

Sven Quandt (X-raid Teamchef):
„Dieses Jahr stand die Dakar ganz im Zeichen der Ausdauer – und die größte Herausforderung waren eindeutig die Reifenschäden. Das Terrain war noch härter als erwartet; scharfkantige Steine bereiteten nicht nur den Reifen, sondern auch den Fahrzeugen Probleme. Es war ein echter Härtetest für alle Teilnehmer. Die gute Nachricht: Wir haben die Dakar mit allen vier Fahrzeugen beendet – und allein das sagt viel über das Team, die Vorbereitung und den Kampfgeist aus.

Lionel hatte eine harte Rallye mit wiederholten Reifenschäden, und die Startreihenfolge spielte ebenfalls gegen ihn, sodass er Tag für Tag zurückfiel – aber er gab nie auf und kämpfte bis zum Schluss. Der X-raid Fenic zeigte starke Performance und tollen Speed. Obwohl einige neue technische Probleme das Side-by-Side und Rebecca einbremsten, bewiesen sie großes Potenzial. Maria fuhr ein fantastisches Rennen und beendete ihre zweite Dakar mit einem soliden Ergebnis. Gemeinsam mit Rosa genossen sie jeden Tag der Rallye und erreichten trotz einiger kleiner Probleme das Ziel mit einem breiten Lächeln und großem Teamgeist. Guillaume und Mathieu starteten auf die bestmögliche Art, indem sie die erste Etappe gewannen – ein beeindruckendes Highlight! Danach kosteten sie Reifenschäden zu viel Zeit, und ein gebrochener Antriebsstrang auf der letzten Prüfung machte es noch schwieriger. Trotzdem kämpften sie sich durch und brachten die Rallye zu Ende.

Am Ende erreichten alle Fahrzeuge das Ziel, und das ist eine echte Leistung – ein starkes Ergebnis für das gesamte Team in einer der härtesten Dakars der vergangenen Jahre.“

Ergebnis SS13
1. M. Ekström / E. Bergkvist – Ford – 46m 14s
2. S. Loeb / E. Boulanger – Dacia – 46m 22s
3. H. Lategan / B. Cumming – Toyota – 46m 27s
4. M. Serradori / L. Minaudier – CR7 – 46m 47s
5. B. Baragwanath / L. Cremer – CR7 – 46m 50s

19. L. Baud / L. Baud – MINI JCW Rally 3.0d – 49m 35s

74. M. Gameiro / R. Romero – MINI JCW Rally 3.0d – 57m 33s

81. R. Busi / S. Lafuente – X-raid Fenic – 58m 22s

150. G. de Mévius / M. Baumel – MINI JCW Rally 3.0i – 1h 51m 35s

Gesamtwertung
1. N. Al-Attyiah / F. Lurquin – Dacia – 48h 56m 53s
2. N. Roma / A. Haro – Ford – 49h 06m 35s
3. M. Ekström / E. Bergkvist – Ford – 49h 11m 26s
4. S. Loeb / E. Boulanger – Dacia – 49h 12m 03s
5. C. Sainz / L. Cruz – Ford – 49h 25m 23s

35. L. Baud / L. Baud – MINI JCW Rally 3.0d – 55h 33m 36s

42. G. de Mévius / M. Baumel – MINI JCW Rally 3.0i – 57h 08m 14s

68. M. Gameiro / R. Romero – MINI JCW Rally 3.0d – 62h 16m 30s

116. R. Busi / S. Lafuente – X-raid Fenic – 87h 04m 16s

Quelle: X-raid GmbH

 


Veröffentlicht am: 19.01.2026

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