
(djd). Trockenheit und wochenlange Hitze, unterbrochen von plötzlich einsetzendem Starkregen: Wetterextreme setzen auch Gärten zunehmend unter Druck. Pflanzen, Böden und Beläge müssen heute deutlich mehr aushalten als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wer seinen Garten neu plant oder bestehende Flächen anpasst, sollte daher nicht allein auf gestalterische Aspekte achten, sondern auch auf langfristige Widerstandsfähigkeit.
Trockenheit mit Planung begegnen
Bei der Bepflanzung beginnt das mit der Auswahl der richtigen Arten. Trockenheitsverträgliche Stauden und Gehölze, wie sie im mediterranen Raum üblich sind, kommen mit längeren Hitzeperioden meist besser zurecht als empfindliche Zierpflanzen. Auch Wildblumenwiesen erweisen sich als strapazierfähiger als klassischer Zierrasen, der in Dürreperioden schnell Schaden nimmt. Ergänzend trägt das Sammeln von Regenwasser, ob in Tonnen oder unterirdischen Zisternen, zu einem resilienten Garten bei.
Robuste Beläge für Wege und Terrassen
Nicht nur Pflanzen, auch Wege und Terrassenflächen sind den Wetterextremen ausgesetzt. Holz beispielsweise punktet zwar optisch und haptisch, erweist sich jedoch als anfällig gegenüber den häufigen Wechseln von Trockenheit und stehender Nässe. Rissbildung, Splitter und Instabilität sind die sichtbaren Folgen. Als Alternative kommen zunehmend Holzverbundwerkstoffe zum Einsatz. Ein Beispiel ist das sogenannte German Compact Composite (GCC), bei dem bis zu 75 Prozent Naturfasern mit polymeren Bindemitteln kombiniert werden. Solche Materialien gelten als formstabil und feuchtigkeitsresistent und benötigen in der Regel weniger Pflege als klassisches Holz. Da sie kaum Wasser aufnehmen, sind sie weniger anfällig für Frostschäden oder Fäulnis.
Wärmeverhalten im Blick
Bei Terrassenbelägen spielt zudem eine Rolle, wie stark sich Oberflächen im Sommer aufheizen. Stein- und Betonflächen speichern Hitze oft lange und können barfuß schnell unangenehm werden. Verbunddielen erwärmen sich je nach Material und Farbe häufig weniger stark. Hersteller wie megawood verweisen außerdem darauf, dass moderne Holzwerkstoffe ohne PVC oder Weichmacher auskommen, auf Kreislaufführung ausgelegt sind und hohe ökologische Standards erfüllen. Unter www.megawood.com etwa finden sich ausführliche Informationen sowie ein interaktiver 3D-Terrassenplaner. Auch die Lebensdauer der Systeme ist entscheidend: Je länger ein Terrassenbelag nutzbar bleibt, desto geringer fallen Ressourcenverbrauch und Folgekosten aus. So lässt sich der Garten an veränderte klimatische Bedingungen anpassen, ohne gestalterische Ansprüche aus dem Blick zu verlieren.
Foto: djd/www.megawood.com
Zwischen Dürre und Wolkenbruch
Warum Pflanzen und Terrassenbeläge heute anders geplant werden müssen
Veröffentlicht am: 25.04.2026
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