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STAND DER DINGE – JUNGE KUNST ALS MOMENTAUFNAHME DER GEGENWART

... zu sehen im Künstlerforum Bonn



Was beschäftigt eine neue Generation von Künstler:innen – hier und jetzt? Welche Bilder, Materialien und Körper sprechen vom Zustand unserer Zeit? Mit der Ausstellung „Stand der Dinge“ laden Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alfter und Künstlerforum Bonn zu einer dichten Momentaufnahme junger Gegenwartskunst ein. 

Gezeigt werden aktuelle Arbeiten von Studierenden des Fachbereichs Bildende Kunst der Alanus Hochschule – kraftvolle Positionen, die Fragilität und Widerstand, Erinnerung und Transformation sichtbar machen. Bereits zum dritten Mal präsentiert das Künstlerforum eine klassenübergreifende Auswahl von Arbeiten, die im Rahmen einer hochschulweiten Ausschreibung entstehen. Einmal jährlich erhalten alle Studierenden der Bildenden Kunst an der Alanus Hochschule die Möglichkeit, Werke einzureichen. Die überzeugendsten künstlerischen Positionen werden anschließend von einem Professor:innen-Team ausgewählt und kuratiert. 2026 liegt diese Verantwortung in den Händen von Prof. Benjamin Houlihan und Prof. Paul Petry.

Der Titel „Stand der Dinge“ ist dabei programmatisch: Er versteht sich nicht als abschließende Bestandsaufnahme, sondern als offener Zustand – als künstlerisches Vermessen von Prozessen, Übergängen und Brüchen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die nicht nur Ergebnisse präsentieren, sondern Denk- und Erfahrungsräume eröffnen. Im Zentrum stehen Themen wie Körper, Material und Erinnerung. In Zeichnung, Malerei, Fotografi e, Video, Objekt, Installation und Textil untersuchen die Studierenden, wie Erfahrungen Spuren hinterlassen und wie Materialien Bedeutung tragen. Stoffe, keramische Formen oder Fundstücke verweisen auf Schutz und Verletzlichkeit, Nähe und Distanz. So entsteht ein offenes Gefüge von Positionen, das Brüche, Verschiebungen und das Dazwischen erfahrbar macht. „Die Arbeiten zeigen eine bemerkenswerte Sensibilität für das Dazwischen – für jene Momente, in denen etwas kippt, sich verwandelt oder neu formiert“, so die Kuratoren Prof. Houlihan und Prof. Petry. „Gerade in einer Zeit permanenter Veränderung begreifen die Studierenden Kunst als Raum des Innehaltens und als Möglichkeit, Gegenwart bewusst wahrzunehmen.“

Ausstellende: Franceska Amodeo, Johanna Bajog, Lulu Bao, Paul Benning, Julie Biver, Ciara-May Börnicke, Benjamin Durth, Ann-Kathrin Eichas, Julia Engler, Dietmar Frings, Elisa Gabelli, Tahnee Göhring, Golde Görich, Aurelia Grabosch, Annika Kallinich, Eva Krain, Ferdinand Lauxmann, Dorothee Liebig, Leonie May, Palina Miriam Meffert, Nora Michalke, Ida Molkenthin, Tobias Nestle, Marla Pyzalski, Norma Rennel, Jakob Ruetz, Raphael Sack, Manuel Schlembach, Viktoria Schuller, Wiebke Schulz, Leon Steinbauer, Svenja Steiniger, Daria Tlustova, Solveig Turner, Thea Uecker, Niklas van Megen, Sophia Wagner, Maja Werner, Rosalia Wilms-Posen, Lukas Zimmermann

Kuratiert von: Prof. Benjamin Houlihan und Prof. Paul Petry

Rahmenprogramm: Vernissage: Freitag, 27. März 2026, 18 Uhr mit Begrüßung von Prof. Benjamin Houlihan und Prof. Paul Petry und einer Einführung von Prof. Dr. Maurice Saß

Führungen: Sonntags, 29.03., 12.04., 19.04., jeweils um 15 Uhr

Künstlerforum Bonn
Hochstadenring 22-24
59119 Bonn
Tel: 0228/9695309

Bild: Ausstellungsplakat

 


Veröffentlicht am: 31.03.2026

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