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Der Dacia Jogger

... vereint drei Modelle unter einem Dach



Bisher war Dacia vor allem für bezahlbare Mobilität bekannt und bewegte sich in der unteren automobilen Hierarchie, was von der kostenbewussten Kundschaft auch entsprechend honoriert wird.


In den vergangenen Jahren hat die Marke so rund 7,5 Millionen Fahrzeuge auf 44 Märkten verkauft. In Frankreich zum Beispiel ist das rumänische Renault-Tochterunternehmen bei den privaten Kunden die Nummer eins. Was allerdings fehlte, ist ein Modell in der besonders beliebten Golf-Klasse, auch C-Segment genannt, das in Europa noch immer den größten Marktanteil stellt, und vor allem bei den SUV-Modellen auf Wachstumskurs unterwegs ist.

Nun spielt auch Dacia in diesem Wachstumsmarkt mit und präsentiert mit dem neuen Jogger ein Modell, das gleich drei Fahrzeugklassen bedienen soll. „Er kombiniert die Eigenschaften eines Kombis mit der eines Crossovers und eines Familienvans“, erklärt eine Dacia-Sprecherin bei der Vorstellung des Modells. Das klingt irgendwie nach einem rollendem Schweizer Offiziersmesser.

Auf den ersten Blick wirkt der Jogger tatsächlich wie ein Kombi mit Offroad-Elementen. Die 4,54 Meter lange Karosserie ist mit einem Radstand von 2,89 Meter ausgerüstet, und das verspricht einen großzügig angelegten Innenraum. In der Tat kann im neuen Dacia eine Großfamilie mit bis zu sieben Mitgliedern auf Tour gehen. Das Gepäck muss dann allerdings seinen Platz auf der variablen Dachreling finden. Zudem sind die beiden Sitze im Heck mit ihrer dünnen Polsterung allenfalls für Kinder geeignet.

Die Ausfahrt kann dann dank der Bodenfreiheit von 20 Zentimetern auch über unbefestigten Grund stattfinden. Allerdings nur so lange, wie die beiden angetriebenen Vorderräder noch ausreichend Kontakt finden, denn eine Allrad-Version steht nicht im Lieferprogramm. Für grobe Aufgaben steht nach wie vor der Duster im Programm, der in den kommenden Jahren ebenfalls ins C-Segment aufsteigen wird.

Als Antrieb spendierten die Dacia-Techniker ihrem jüngsten Modell zwei Motoren: einen 110 PS leistenden Benziner und einen 101 PS starken Motor mit kombiniertem Autogas-Benzin-Antrieb. Beide Aggregate beschleunigen das Leichtgewicht (rund 1200 Kilogramm) auf maximal 175 km/h (Autogas) oder 183 km/h (Benziner) und zwischen Null und 100 km/h vergehen 10,5 (Benziner) beziehungsweise 12,3 (Autogas) Sekunden. Die Werte zeigen, der Jogger wird seinem Namen gerecht. Er ist kein Sprinter, sondern eher ein Dauerläufer. Doch das macht er gut.

Einmal in Fahrt meldet sich der kernig klingende Einliter-Dreizylinder und entwickelt sich zum akustischen Begleiter der Insassen während der Fahrt. Die Kraftübertragung übernimmt ein manuelles Sechsganggetriebe, bei dem allerdings der sechste Gang wenig zur Leistungsentfaltung beiträgt und als Schongang ausgelegt ist. Der kleine Antrieb lässt durchaus eine zügige Fahrweise zu, vorausgesetzt der Mensch hinter dem Lenkrad nutzt das angenehm leicht schaltende Getriebe entsprechend. Eine Automatikschaltung kommt erst im kommenden Jahr mit der Hybridversion des Jogger.

Dacias Motto lautet „einfach gut“, und entsprechend intuitiv ist auch die Bedienung ausgelegt. Über analoge Schalter und ein Multimediasystem mit einem zentral angeordneten Bildschirm lassen sich die wichtigsten Bedienelemente steuern. Die Topversion Extreme+ ist zudem mit dem zuverlässig arbeitenden Navigationssystem und kabelloser Smartphone-Integration ausgerüstet. „Einfach gut“ bedeutet aber auch viel Hartplastik im Innenraum, der sauber verarbeitet ist und – Stichwort Familienvan – sich auch leicht pflegen lässt.

Und natürlich ist ein Alleskönner kein Dynamiker, schließlich soll die wertvolle Fracht ohne Aufregung an ihr Ziel kommen. Die Lenkung arbeitet zielgenau, das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt, und den kostenbewussten Kunden wird auch nicht das „Peng“ der Türen beim Schließen stören. Der Jogger zieht unaufgeregt seine Kreise und stellt seinen Lenker nicht vor Probleme. Störend sind da schon eher die Spiegelungen in der Windschutzscheibe. Dafür bietet das variable Gepäckabteil ausreichend Platz für die Freizeitgerätschaften der Familie oder dank zwei Meter Ladelänge auch für den Einkauf im blaugelben Möbelhaus.

Der Jogger kommt in den nächsten Wochen in den Handel und dort starten die Preise bei 13.990 Euro für die überschaubar ausgestattete Basisversion mit Autogas-Antrieb. Der Benziner kostet mindestens 14.490 Euro, und die Siebensitzer kosten jeweils 800 Euro Aufpreis. Die Topversion Extreme+ beginnt bei 17.490 Euro beziehungsweise 17.990 Euro. Das ist immer noch deutlich weniger als vergleichbare Hochdachkombis. Diese Preise sind übrigens nicht verhandelbar. „Unsere Händler erhalten eine Verkaufsprovision von fünf Prozent, und daher gibt es keine Nachlässe“, erklärt Christophe Mittelberger von Dacia Deutschland.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Renault

 


Veröffentlicht am: 31.01.2022

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