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Ruhe ist die erste Fahrerpflicht

... für E-Automobilisten



Die Ferien haben jetzt fast überall in Deutschland begonnen, die Flughäfen laufen über. Da lockt die Alternative Autoreise auch angesichts der neuen Infektionszahlen sehr. Doch dieser Versuchung steht für die Besitzer von batterieelektrischen Autos die Furcht entgegen, die hohen Temperaturen könnten zu sehr an der Reichweite knabbern.

Am Beispiel eines brandneuen Modells Cupra Born, das seine Machen selbst als Herausforderer – als „Challenger-Brand“ – einstufen, wird deutlich, wie man Kilometer dazugewinnt.

Alles beginnt mit der Gewissheit, dass genau der Reifendruck eingestellt worden ist, den die Betriebsanleitung für lange Strecken mit großer Beladung vorgesehen hat. Der alte Ratschlag „Lieber ein bisschen mehr als zu wenig. Mehr vermindert den Rollwiderstand“ hat seine Gültigkeit angesichts der inzwischen für Elektroautos optimierten Reifen verloren. Der richtige Wert bietet die passende Balance zwischen Rollwiderstand, Seitenführungskraft und Bremseigenschaften.

Der Innenraum sollte temperiert sein, solange die Batterie noch an der Wallbox hängt. So können Passagiere entspannt bzw. bei voller Spannung starten. Wer erst während der Fahrt dich richtige Temperatur von der Klimaanlage verlangt, der raubt sich seine Reichweite.

Bei Fahrtpausen oder für die Übernachtung gelten für das Elektroauto und seine Passagiere dieselben Regeln für den Schutz vor der Hitze: Pausen finden besser im Schatten statt, und über Nacht sollten alle ein Dach über dem Kopf haben. Das erspart den Menschen wie der Zellchemie der Batterie den Stress.

Wer eine Wallbox zur Verfügung hat oder an einer Ladesäule steht, bei dem kann eine praktische Funktion Hilfe leisten, die er schon bei Reiseantritt nutzen konnte. Beim Cupra Born etwa lässt auch bei Fahrtunterbrechungen die gewünschte Temperatur einstellen, oft schon per Handy-App vom Frühstücksbuffet des Hotels aus. Wieder bedient sich das Auto dabei des Stroms aus der Steckdose.

Beim Born kostet die Wärmepumpe extra. Sie ist eine große Hilfe bei der Klimatisierung im Winter wie im Sommer. Denn sie braucht wesentlich weniger Strom als die klassische Klimaanlage und schont damit die Fahrbatterie. Und so funktioniert es: Die Wärmepumpe entzieht ihrer Umgebung Luft und führt diese einem Kreislauf zu, in dem sich ein Kältemittel befindet. Die warme Luft wird mithilfe eines Wärmetauschers gekühlt, bevor sie zurück ins Fahrzeuginnere strömt.

Der geübte E-Fahrer schont seine Bremsanlage. Er nutzt lieber die sogenannte Rekuperation, die – ähnlich einem Dynamo am Fahrrad – aus der Bewegungsenergie Strom generiert und den wieder in die Batterie einlagert. Sobald der Fuß den Druck vom Fahrpedal nimmt oder gar auf das Bremspedal umsteigt, wird der Elektromotor zum Generator und kann das Fahrzeug sogar bremsen. Oft ist das Maß der Rekuperation einstellbar von Dahinrollen bis kräftig Bremsen. Der Cupra Born erreicht die effektivste Energierückgewinnung mit der Fahrstufe B. Werden die Fahrstufe D eingelegt und der Eco-Assistent eingeschaltet, entscheidet beim Born die Fahrzeugelektronik über die Rekuperationsstufe – je nach Navigationsdaten und Verkehrssituation.

Über die Auswahl des passenden Fahrprofils lässt sich die Reichweite bei jedem Wetter beeinflussen. Die meisten Elektroautos bieten heute die Möglichkeit, solche Fahrprofile zu wählen. Beim Cupra heißt die passende Eingabe „Range“ wie Reichweite. Dieser Fahrmodus unterstützt eine effiziente Fahrweise. Oft helfen dann auch Anzeigen im Digital Cockpit mit Angaben zum aktuellen Stromverbrauch oder Hinweisen zu sparsamer Fahrweise.

Ertragreich im Sinne von stromsparend wirkt sich eine vorausschauende Fahrweise aus. Sich daran zu gewöhnen, erleichtert vielleicht ein Sinnspruch aus alten Dieselzeiten: „Lieber den Hals riskieren als den Schwung verlieren“. Den Hals riskiert heute im Elektroauto niemand mehr, denn im Gegensatz zum alten anfahrschwachen Diesel hat der Elektromotor immer genug Drehmoment für einen schnellen Start.

Dieser kleine Extrasprint an der Ampel bringt ja auch ein besonderes Fahrvergnügen. Aber: Kein Spaß ohne Reue. Beim Elektroantrieb rächt sich jede hektische Bewegung im Fahrpedal, wenn es um die Reichweite geht. Besonders bei Fahrten in die Freizeit oder auf der Langstrecke ist Ruhe erste Fahrerpflicht. Außerdem gilt: Wer vorausschaut und mitdenkt, braucht auch nicht länger um ans Ziel zu kommen. Aber er fährt länger.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Seat

 


Veröffentlicht am: 24.07.2022

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