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Unterwegs mit dem Audi Q5 Sportback

Hans-Robert Richarz reiste an die französischen Opalküste



Dass deutsche Touristen französische Küsten schätzen, ist eine Binsenweisheit. Egal, ob Atlantik oder Mittelmeer, Côte d’Azur im Süden, Alabasterküste im Norden oder Plage de Pampelonne unweit von Saint Tropez – deutsche Nummernschilder an den Autos gehören zum Straßenbild.

Nicht so jedoch an der Côte d’Opale. Dort überwiegen Kennzeichen aus den Niederlanden, Belgien und natürlich Frankreich, deutsche rangieren unter ferner liefen. Grund genug also, mit einem Audi Q5 Sportback 40 TDi nicht nur den Wagen, sondern zugleich auch die Gegend unter die Lupe zu nehmen.

Die Opalküste (Côte d'Opale) liegt zwischen Belgien und der Somme-Mündung, im engeren Sinne ist damit ihr schönster Abschnitt zwischen Calais und Boulogne-sur-Mer gemeint. Hier fallen die beiden gewaltigen Kaps Cap Blanc Nez (weiße Nase) und Cap Gris Nez (graue Nase) ins Auge. Zwei in den Ärmelkanal ragende Landspitzen, von denen aus die spektakulärsten Aussichten auf die Umgebung, das opalfarbene Meer und die Felsen Englands zu sehen sind, gesetzt den Fall, das Wetter lässt es zu.



Leider verdarb uns Petrus bei unserem Besuch den Blick in Richtung England, und die Kreidefelsen von Dover versteckten sich im Dunst. Doch einer kann uns den Spaß an der Reise nicht verderben: der Audi Q5 Sportback. Ach, was waren das noch für wunderschöne Zeiten, da uns Ladesäulen nicht interessierten, ein Tankstopp nur wenige Minuten dauerte und vorne unter der Motorhaube ein verlässlicher Diesel-Vierzylinder leise und zufrieden vor sich hin schnurrte, ohne von Klimaklebern in die Hölle gewünscht zu werden.

Falls gewünscht hätten wir sogar ein fast zweieinhalb Tonnen schweres Segelboot auf gebremstem Anhänger hinter uns her ziehen können. Und da wir uns in Belgien an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen (120 km/h) ebenso wie in Frankreich (130 km/h) hielten, kratzte dort der Verbrauch an der Sechs-Liter-Grenze. Nach unten versteht sich. Für ein zwei-Tonnen-Fahrzeug eine respektable Leistung. Das Einzige, was es an diesem Auto zu meckern gibt, ist der stolze Preis, für den jedoch Besitzerin oder Besitzer eine ganze Menge geboten bekommen.

Nun war unser Testwagen mit so ziemlich allem ausgestattet, was Audi an aufpreispflichtigem Zubehör im Angebot führt, was mit 20.000 Euro zu Buche schlug. Es war eben schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.



So gestaltete sich die Anfahrt aus der Kölner Bucht über die A 4 in Richtung Aachen und dann via Maastricht, Brügge und Calais an die Nordseeküste ausgesprochen komfortabel. Der Fahrer hatte angesichts der Kraftübertragung mittels Siebengang-S-Tronic wenig zu tun. Der Quattro-Antrieb beschränkte sich im Normalfall auf die Vorderräder und hätte erst dann auch die hinteren Pneus versorgt, wenn es erforderlich gewesen wäre. Die optional bestellbare Dynamiklenkung variierte die Lenkübersetzung und die Lenkkraftunterstützung abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Bei langsamer Fahrt machte die direkte Übersetzung und eine höhere Servounterstützung das Auto handlich, bei höherem Tempo wirkte sich die indirektere Übersetzung positiv auf den Geradeauslauf aus.

Dass ein SUV wie der Q5 Platz in Hülle und Fülle bietet, die Sitze absolut langstreckentauglich konstruiert sind und ein großes Angebot moderner Fahrerassistenzsyteme den Umgang mit dem Auto erheblich erleichtern, braucht wohl nicht erwähnt zu werden und gehört bei Wagen dieser Preisklasse zu den Selbstverständlichkeiten.

Ein paar Beispiele: Der Adaptive Fahrassistent nimmt dem Menschen am Lenkrad in vielen Situationen das Beschleunigen, Verzögern und Spurhalten weitgehend ab. Er muss das kapazitive Lenkrad lediglich berühren, um die Querführung aufrecht zu erhalten. Ein zweites Hightech-System ist der Effizienzassistent, der eine vorausschauende Fahrweise unterstützt. Der Abbiegeassistent, der Ausweichassistent, der Querverkehrsassistent und die Ausstiegswarnung tragen ebenfalls zur Sicherheit bei.



So erreichten wir recht ausgeruht unser erstes Zwischenziel an der Côte d’Opale, Boulogne-sur-Mer, den größten Fischereihafen Frankreichs, wo es alles zu schmausen gibt, was das Meer an Früchten hergibt. Hier konnten wir der kostenpflichtigen französischen Autobahn eine lange Nase machen, weil wir unmittelbar vor der ersten Mautstelle die Schnellstraße hinter uns ließen.

Als Quartier hatten wir eine schöne Ferienwohnung im Nachbarörtchen Equihen-Plage bei Madame Magnier gemietet. Kleiner Tipp am Rande: Wer direkt bei Madame bucht (magnier.marielaure@gmail.com) und nicht bei einem der bekannten Buchungsportale, spart eine Handvoll Euro, die er in einem der guten Restaurants in der Gegend besser verwenden kann. Die freundliche und stets hilfsbereite Dame begegnet Germanen ohne Französischkenntnisse mit einem zauberhaften Englisch und wenn alle Stricke reißen, gibt es für das Smartphone helfende Übersetzungs-Apps.

Zurück zur Côte d’Opale. Sie bietet eine Landschaft aus wunderschönen Sandstränden, Dünen, Felsen, wilden Küsten, charmanten Dörfern und Küstenstädten. Die Strände im Pas-de-Calais gelten als die Stars der Opalküste. Dort werden alle möglichen Aktivitäten wie Baden, Wattangeln und Strandsegeln geboten. Besonders beeindruckend ist das über 100 Meter hohe Cap Blanc-Nez – eine weiße Kreideklippe an der nördlichen Opalküste, nicht weit von Calais entfernt. Zusammen mit der Landspitze Cap Gris-Nez bildet es die Region der beiden Kaps. Namensgebend für die beiden Orte ist die auffällige Färbung ihres Gesteins. Während die Felsen am Cap Gris-Nez von grauer Farbe sind, erstrahlen die Kreide-Klippen des Cap Blanc-Nez in leuchtendem Weiß.



Die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut sind an der Opalküste recht deutlich. Das heißt, bei Ebbe sind die Sandstrände teilweise mehrere Hundert Meter breit. Da sie sich häufig auch über mehrere Kilometer Länge erstrecken, sind sie schlicht und einfach riesengroß. An vielen Stellen sind noch immer die Spuren des Zweiten Weltkriegs an diesen Stränden in Form von Bunkern und Befestigungsanlagen zu finden. Weit beruhigender dürfte die Beobachtung von schlafenden Robben an den Stränden ausfallen.

Es gäbe noch viel über die Côte d’Opale zu erzählen. Den phantastischen Fischmarkt am Hafen von Boulogne-sur-Mer zum Beispiel, der auch am Sonntagvormittag geöffnet hat. Und wer Fische nicht nur gerne isst, sondern auch lebendige beobachten möchte, findet dazu jede Menge Gelegenheit im benachbarten Nausicaá, dem größten Aquarium Europas. Oder den jeden Samstag besuchenswerten Markt in Le Touquet-Paris-Plage. Ganz zu schweigen von einem abendlichen Spaziergang an der Promenade von Wilmereux kurz vor Sonnenuntergang.

Doch dazu fehlt die Zeit. Schließlich war der Audi Q5 nur eine Leihgabe, Ingolstadt will ihn zurück haben. So machen wir uns schweren Herzens auf den Heimweg. Côte d’Opale, ein Besuch bei dir war schön. Wir werden wieder kommen (aum/hrr)

Fotos: Autoren-Union Mobilität/Hans-Robert Richarz

 


Veröffentlicht am: 01.06.2023

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