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Wirtschafts-News vom 11.6.2023

PwC Strategy&-Studie: IBAN-Prüfsysteme können das Vertrauen in Echtzeitüberweisungen erhöhen, sind aber keine Universallösung



IBAN-Prüfsysteme können dazu beitragen, die Attraktivität von Echtzeitüberweisungen innerhalb der EU zu erhöhen, indem sie insbesondere das Vertrauen in die neue Zahlungsart stärken. Um Betrugsversuche effektiv zu bekämpfen und Echtzeitüberweisungen europaweit zu größerer Akzeptanz zu verhelfen, sollten sie jedoch um weitere Maßnahmen ergänzt werden.

Eine mögliche Standardisierung sollte dabei offen für bereits in einzelnen Ländern etablierte Lösungen sein und auf effiziente Umsetzung zielen. Das geht aus der Studie „IBAN-name check: Current developments and concepts“ hervor, die Strategy&, die globale Strategieberatung von PwC, gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der Deutschen Bundesbank
sowie der Euro Banking Association (EBA) erstellt hat. Für die Studie wurden 17 Vertreter europäischer Banken, öffentlicher Institutionen sowie von Anbietern von IBAN-Prüfsystemen befragt.

IBAN-Prüfsysteme nur erster Schritt

Echtzeitüberweisungen werden innerhalb der Eurozone immer häufiger genutzt. Zugleich kann diese Bezahlmethode aber Betrugsmaschen begünstigen. Ein Gesetzentwurf der Europäischen Kommission sieht daher die verpflichtende Einführung von IBAN-Prüfsystemen vor, um dem entgegenzuwirken und das Vertrauen in die Bezahlart zu stärken. Vor jeder Echtzeitüberweisung prüfen sie im Hintergrund, ob IBAN und Name der Kontoinhaber übereinstimmen. Vor allem sogenannte Authorized Push Payment (APP)-Betrugsmaschen, bei denen Betrüger ihre Opfer dazu bringen, eine Überweisung auf ein scheinbar bekanntes Konto zu tätigen, das in Wahrheit aber von den Betrügern kontrolliert wird, lassen sich dadurch in Teilen eindämmen. Laut den Ergebnissen der Studie können IBAN-Prüfsysteme einen klaren Beitrag leisten, um das Vertrauen in Echtzeitüberweisungen zu stärken und eine gute Nutzererfahrung sicherzustellen.

Zugleich betonen fast alle befragten Experten, dass IBAN-Prüfsysteme allein Betrugsfälle nicht signifikant zurückdrängen können.

„Da sich die Methoden von Bankbetrügern stetig weiterentwickeln, können IBAN-Prüfsysteme nur ein strategischer Baustein in einer Reihe von weiteren Maßnahmen sein, die von Banken und Zahlungsdienstleistern selbst entwickelt werden. Gesetzesinitiativen wie die der Europäischen Kommission sollten dazu einen Rahmen vorgeben, innerhalb dessen die beteiligten Finanzakteure ihre Initiativen vorantreiben und effektiv umsetzen können“, sagt man bei der Oesterreichischen Nationalbank.

Den kompletten Beitrag können Sie auch nachhören oder downloaden.

 


Veröffentlicht am: 10.06.2023

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