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LUCILA PACHECO DEHNE „A FENCE IS A FENCE IS A FENCE — TO BREAK“

Exposition im Kunstverein Wolfenbüttel



Zwischen Erde und Grenze, Erinnerung und Widerstand. Die Ausstellung a fence is a fence is a fence – to break erzählt von Pflanzen, die über Meere getragen, in Taschen gelagert , in Schuhsohlen verfangen, in Stoffen verborgen nach Europa gelangten. Ihre Samen sind Zeugnisse von Bewegung und Aneignung, sind stille Zeugen kolonialer  Gewalt, erzwungener Migration und der Vermischung von Geschichten, die nie freiwillig aufeinandertrafen.

Im Zentrum steht die Frage, wie sich Macht und Migration in der botanischen Landschaft einschreiben. Wie koloniale Geschichte bis heute in europäischen Landschaften fortlebt – in Gärten, Verordnungen, Zäunen. Der Zaun erscheint hier als Symbol und Grenze zugleich: als politisches Werkzeug der Kontrolle, aber auch als Ort des Durchwachsens, der Aneignung, des Aufbegehrens.

Die Ausstellung sucht nach neuen Formen des Zusammenkommens – an einem Tisch, der, offen und wachsend, zu Gastgeberschaft, Willkommenskultur und unbefangenem Kennenlernen einlädt. Hier können Besuchende, Gäste und Mitstreitende Platz nehmen, lesen, trinken, sprechen, zuhören. Der Ort lädt ein, kollektive Verwurzelungen jenseits nationaler, sprachlicher oder sozialer Abgrenzungen zu denken.

a fence is a fence is a fence – to break ist eine poetische wie politische Geste gegen die Trennung von Mensch und Natur. Sie erforscht botanische Motive in Verbindung mit Themen von Migration und Verwurzelung, Fürsorge und Widerstand und stellt dabei Fragen, die unvollendete Antworten zulassen: Wer darf wachsen? Wer wird vertrieben? Und wie können wir Gemeinschaft bewusst in kulturellen Orte ermöglichen?

Eröffnung
Freitag, 30. Januar 2026, 19:00 Uhr

kunstverein wolfenbüttel
reichsstraße 1
38300 wolfenbüttel
mi. bis fr. 16–18 uhr
sa. und so. 11–15 uhr

Bild: Lucila Pacheco Dehne: Framed Planetary Poetics. 
Foto: Maarten Nauw. Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

 


Veröffentlicht am: 28.01.2026

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