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Joan Miró. The essence of things past and present

... ein Ausstellungs-Highlight in der Wallonie



Vom 8. Oktober bis zum 8. Januar lädt das reiche und komplexe Universum des Malers, Bildhauers, Grafikers und Keramikers Joan Miró nach Mons ins BAM ein. Zuletzt war sein Werk in Belgien im Palais des Beaux-Arts in Brüssel im Jahr 1956 zu sehen.

„Joan Miró. The essence of things past and present“ steht ganz im Zeichen einer neuen Generation von Ausstellungen, die sich der Art und Weise verschreibt, wie ein erstklassiger Künstler die Kraft universeller Themen mit seinen territorialen Wurzeln verbindet. Die Ausstellung ist die erste Monografie, die dem einzigartigen Ansatz einer der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Sie umfasst mehr als hundert Originalwerke und bildet das gesamte Spektrum einer faszinierenden Suche ab, die tief verankert in der Kunst der Vergangenheit ist und gleichzeitig auf poetische Weise gegen die konventionelle Malerei antritt.

Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Skulpturen, persönliche Gegenstände oder imponierende Monumentalarbeiten... Von seiner akademischen Ausbildung über seine ersten fauvistischen Landschaften oder Stillleben bis zum Einfluss des Primitivismus oder auch der japanischen Kalligraphie reist „Joan Miró. The essence of things past and present“ durch mehr als ein halbes Jahrhundert roher, mitunter wilder, aber immer unerwarteter Experimentierfreude. Hinter der trügerischen Unschuld eines kindlichen Stils verbirgt das täuschend traumhafte Werk des Katalanen Joan Miró (1893–1983) die minutiöse und unermüdliche Suche nach der Natur der Dinge und dem Nullpunkt der Schöpfung. Es ist ein hochaktuelles Werk, geleitet von der absoluten Notwendigkeit, uns mit der Welt der Lebenden wieder in ein Gleichgewicht zu bringen.

Zu sehen sind in der Ausstellung rund hundert farbenfrohe, expressive und energetische Originalwerke, die aus renommierten internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen stammen, darunter die Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró (Palma de Mallorca), die Fundació Joan Miró (Barcelona), das Centro de Arte Reina Sofia, das Picasso-Museum in Paris, die Fondation Maeght oder das LAM.

„Joan Miró. The essence of things past and present“ bietet einen anderen Blick darauf, wie sich moderne Künstler die großen Traditionen der westlichen Kunst aneignen, ohne jedoch die eigenen volkstümlichen – bei Miró die katalanischen – Wurzeln zu verleugnen. Der Rundgang bietet immersive und interaktive Installationen, die dem Besucher nahebringen, wie Miró seinen schöpferischen Prozess anging.

Um diese Entdeckungsreise noch zu vertiefen, lädt das BAM auch den bedeutenden zeitgenössischen Künstler Xavier Noiret-Thomé ein. In Anlehnung an den Ausstellungsrundgang lässt der bildende Künstler die großen Sammlungen des BAM aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Fautrier, Alechinsky, Asger Jorn oder auch Peter Saul – auf poetische Weise aufleben, bringt sie in einen Dialog mit seinen eigenen Arbeiten und vervollständigt auf diese Weise Mirós Reflexionen über die Kunst und ihre Wurzeln.

Dank der Unterstützung des EFRE-Fonds (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und der Region Wallonie setzt das BAM mit dieser Ausstellung sein internationales Programm fort, das die großen Künstler des 20. Jahrhunderts ehrt, darunter Keith Haring (2010), Niki de Saint Phalle (2018–2019), Andy Warhol (2013–2014), David LaChapelle (2017), und zuletzt auch Roy Lichtenstein (2020–2021) oder Fernando Botero (2021–2022).

 


Veröffentlicht am: 05.09.2022

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