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Usedomer Musikfestival mit jüdischem Nachklang

Internationale Tage Jüdischer Musik erstmals mit neun Konzerten, an neun unterschiedlichen Orten



Fulminant beendete das Usedomer Musikfestival im Oktober seine 28. Saison. Besucher des im Ostseeraum beliebten Festivals erlebten drei prallgefüllte Wochen Stars und Schätze aus Litauen.


Rund 200 Musiker aus Litauen, Deutschland, Norwegen, anderen Ländern des Ostseeraums und der Welt - unter ihnen der Kulturbotschafter des Landes David Geringas als Artist in Residence, die Sopranistin Ausrine Stundyte, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Baltic Sea Philharmonic mit Dirigent Kristjan Järvi und viele mehr – präsentierten die vielfältige Musikszene des Landes, generationenübergreifend, lebendig, vielfältig.

Ein Nachklang der Länder und Generationen verbindenden Klänge können Besucher vom 12. bis 18. November mit den Internationalen Tagen Jüdischer Musik erleben, veranstaltet vom Usedomer Musikfestival. Das Festival für lebendige jüdische Musik, eine Feier jüdischen Lebens in Deutschland, setzt zum Ausklang des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Zeichen gegen Antisemitismus und für ein respektvolles Miteinander.

Mit seinem Sonderprojekt „Von Generation zu Generation – Vador, Lador“ belebt das Festival mit jüdischen Liedern,  geistlichen Gesängen aus vielen Länder der Welt bis hin zu jüdischer Musik des Fin de Siecle und mit einem Gipfeltreffen jüdischer Musiker einige der schönsten Orte jüdischen Lebens in Deutschland mit gefeierten Musikerinnen und Musikern. Erstmals in der Synagoge Görlitz mit der gefeierten Klarinettistin Sharon Kam und dem Pianisten Matan Porat, in der Synagoge Köln mit dem Violinisten Thomas Albertus Irnberger und dem Pianistin Paul Kaspar, im jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ Würzburg mit der Sängerin Sveta Kundish und Regalim Kapelye und in der Archenhold-Sternwart Berlin mit dem Pianisten Jascha Nemtsov und Kantoren des berühmten Abraham-Geiger-Kollegs. Allein in Mecklenburg-Vorpommern laden die Internationalen Tage Jüdischer Musik in vier Konzerten, in den Synagogen Stavenhagen und Röbel mit Schülerprojekten und in den Seetelhotels Ahlbecker Hof in Seebad Ahlbeck und Romantikhotel Esplanade in Seebad Heringsdorf zu unvergesslichen musikalischen Stunden ein.

Dass bis 1938 das jüdische Leben in Mecklenburg-Vorpommern blühte, ehe es von den Nationalsozialisten weitestgehend ausgelöscht wurde, entfaltet Fritz Spalink, Historiker aus Seebad Heringsdorf in einem vielgestaltigen historischen Panorama am 15. November, 18 Uhr im Seetelhotel Ahlbecker Hof. Er führt in die Welt von jüdischen Gästen und Bewohnern in Swinemünde und Seebad Heringsdorf, zu denen auch Sholem Alejchem oder der Komponist Arnold Schönberg zählten, bis hin zur Familie des Bankiers von Bleichröder und dem legendären Astronomen Friedrich Simon Archenhold, der viele Jahre seines Lebens in den Kaiserbädern verbrachte.

Gleich danach entführen Chanson-Nette, Henry Nandzik und das Trio Scho im Seetelhotel Esplanade, 19:30 Uhr in die Goldenen Zwanziger, die ohne jüdische Komponisten und Texter kaum denkbar wären. Einer der ganz großen unter ihnen war der Dichter, Philosoph und Textautor Robert Gilbert, bekannt aus den Hits der Comedian Harmonists, ob „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“.

Weitere Informationen und Karten unter www.itjm.de und an der Abendkasse.

Foto: Chanson-Nette

 


Veröffentlicht am: 02.11.2021

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