Startseite  
   

20.07.2024

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Unfälle mit E-Scootern steigen stark an

Alkohol bringt den Auto-Führerschein in Gefahr



Mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet, gingen E-Scooter vor rund vier Jahren an den Start und gehören in vielen Großstädten seitdem zum Straßenbild. Studien zufolge bieten sie das Potenzial, zukünftig viele der knapp 30 Millionen Pkw-Fahrten unter zwei Kilometern zu ersetzen.

Neben dem unbestrittenen Spaßfaktor könnten sie vor allem auf der „letzten Meile“ ihren Beitrag zur Verkehrswende leisten. Mittlerweile liegen die ersten verlässlichen Unfallstatistiken zu den kleinen Flitzern vor. Und hier machen die elektrisch gepushten Tretroller nicht immer die beste Figur.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2022 rasant an auf insgesamt 8.260. Das bedeutet ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 mit 5.535 Unfällen. Dabei kamen elf Menschen ums Leben, gegenüber fünf im Jahr davor. 1.234 zogen sich im Jahr 2022 schwere, 7.651 leichte Verletzungen zu. Nicht berücksichtigt sind hier Unfälle, die auf unachtsam abgestellte E-Scooter zurückzuführen sind.

Als häufigste Unfallursache registrierte die Polizei die falsche Benutzung von Fahrbahn oder Gehwegen mit einem Anteil von 18,6 Prozent. „Vielen E-Scooter-Fahrenden ist offenbar nicht klar, dass E-Scooter nicht auf Gehwegen fahren dürfen, sondern Radwege und Schutzstreifen benutzen müssen“, sagt Luigi Ancona; Unfallforscher bei DEKRA. Ist beides nicht vorhanden, muss man auf Fahrbahn oder Seitenstreifen wechseln. Fußgängerzonen dürfen nur dann genutzt werden, wenn sie dafür freigegeben sind. „Dabei ist auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen, auch in punkto Geschwindig-
keit.“
Auch hier gibt es Nachholbedarf: nicht angepasste Geschwindigkeit war bei 7,2 Prozent der Unfälle von E-Scootern die Ursache.

Viele Unfälle sind auch auf den Einfluss von Alkohol zurückzuführen (18,0 Prozent). Die Experten von DEKRA erinnern daran, dass alkoholisierte E-Scooter-Fahrer saftige Strafen riskieren und unter Umständen sogar den Auto-Führerschein aufs Spiel setzen. „Damit die Integration dieser neuen Form der Mobilität möglichst gut klappt, sind die Fahrer und Fahrerinnen von E-Scootern aufgerufen, gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern Rücksicht zu nehmen, das gilt ganz besonders in Bezug auf Fußgänger“, betont der Unfallforscher.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 10.09.2023

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2024 by genussmaenner.de. Alle Rechte vorbehalten.