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Schweizer Messer mit Clubatmosphäre

... so Walther Wuttke, Auto-Medienportal.Net, über den Land Rover Discovery



In der Modellpalette von Land Rover sind die Aufgaben klar verteilt. Während für den Defender der harte Arbeitseinsatz im Gelände reserviert ist, spielt der Discovery die Rolle des universell einsetzbaren „Schweizer Messers“.

Dabei reichen seine Qualitäten vom unerschütterlichen Geländegänger und Zugfahrzeug für den Pferdeanhänger bis zum Familientransporter mit maximal sieben Insassen für den Aktiv-Urlaub. In der neuen, dezent überarbeiteten, Version rückt der „Disco“ wieder ein Stück näher an die luxuriösen Range-Rover-Modelle heran, bei denen die komfortable Fahrt über die Latifundien der Lordschaften (oder Ladyschaften) im Vordergrund steht.

Der neue Jahrgang kommt mit einer neu gestalteten Front- und Heckpartie sowie einem noch einmal aufgewerteten Innenraum zu den Kunden. Außerdem spendierten die Kreativen im Vereinigten Königreich neue Lackoptionen und Felgen. Als der Discovery vor mehr als 30 Jahren in die Land-Rover-Modellfamilie rollte, besaß das Modell noch einen ausgeprägt rustikalen Charme – das hat sich inzwischen grundlegend geändert, und im Laufe der Jahre kam ständig mehr Komfort und Ausstattung in den Luxus-Geländewagen.

Inzwischen gehört eine Luftfederung zur Serienausstattung, und im Innenraum dominieren edle und bestens verarbeitete Materialien, die dem Discovery die Atmosphäre eines britischen Gentleman’s Club verleihen. Und damit der Gentleman (oder die Lady des Hauses) die Ausfahrt genießen kann, gibt es das Infotainmentsystem Pivi Pro mit einem 11,4 Zoll großen Bildschirm, über das sich die wichtigsten Funktionen von der Navigation über Radio bis zur Klimatisierung steuern lassen. Allerdings fiel der Technik die konventionellen Schalter zum Opfer, so dass die Bedienung der verschiedenen Menüpunkte durchaus vom Verkehrsgeschehen ablenken kann. Im Hintergrund arbeitet die neue „Electric Vehicle Architecture“ EVA 2.0.

Für den Antrieb des 2,4-Tonners entwickelten die Land-Rover-Ingenieure neue Motoren, die mit 48-Volt-Technik als milde Hybride arbeiten. Neben dem 300 PS (221 kW) starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Einstiegsmodell bringen zwei 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel und ein ebenso großer Benziner den Discovery auf Touren. Der 360 PS starke Benziner entwickelt sein Drehmoment von 500 Newtonmetern bereits von 1750 Umdrehungen an und zeigt schon im Stillstand seine akustischen Qualitäten.

Nach dem Start beschleunigt der Discovery überraschend zügig und erreicht nach 6,5 Sekunden Tempo 100 km/h. Auch für den schnellen Spurt zwischendurch steht stets ausreichend Leistung bereit, und bei 209 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Angesichts dieser Daten wird es aber schwerfallen, den versprochenen Verbrauch von 9,5 Litern auf 100 Kilometer zu erreichen. Trotz der großzügigen Abmessungen – in der Länge immerhin knapp fünf und in der Breite 2,07 Meter) ist der Discovery erstaunlich wendig und gleicht dank des luftgefederten Fahrwerks die meisten Unzulänglichkeiten der Infrastruktur aus.

Das gilt auch für den Diesel, der dank der 48-Volttechnik ohne Turboloch auf Touren kommt und von 0 auf 100 km/h 6,8 Sekunden benötigt. Der 3,0-Liter-V6 nagelt kaum hörbar, und dank seiner 300 PS (221 kW) erreicht er wie der Benziner maximal 209 km/h. Der schwächere 3,0-Liter-Diesel muss sich mit 249 PS (183 kW) bescheiden. In dem rollenden Gentleman’s Club herrschen dabei angenehme akustische Verhältnisse. Erst jenseits der 150-km/h-Marke machen sich Windgeräusche bemerkbar.

Auch wenn der noble Discovery wahrscheinlich nur selten ins Gelände rollen wird, besitzt er wie alle Modelle der Marke beste Eigenschaften für die Fährtensuche abseits der Straße. Dazu wurde das „Terrain Response“-System weiterentwickelt, mit dem sich der Discovery automatisch auf die unterschiedlichen Geländeeigenschaften einstellt. Bei „normaler Fahrt“ leitet der so genannte Intelligent All Wheel Drive die Antriebskraft auf die Achse, die sie gerade am meisten benötigt.

Als Siebensitzer verringert sich das Gepäckraumvolumen von beachtlichen maximalen 2391 Liter auf überschaubare 258 Liter bis Fensterunterkante. Da kommt dann die Anhängelast von maximal bis zu 3,5 Tonnen ins Spiel, um mit dem rollenden „Schweizer Messer“ zum Familien-Aktiv-Urlaub aufzubrechen.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Land Rover

 


Veröffentlicht am: 27.03.2021

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