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Das kann ich doch selber machen – oder nicht?

Wenn das Schrauben am Auto zum Alptraum wird



Wenn es um Arbeiten am Auto geht, kann es schon mal teuer und aufwendig werden. Angetrieben vom Wunsch, es selber zu machen oder Geld zu sparen, oder aus reiner Freude am Schrauben greift der ein oder andere selbst beherzt zum Werkzeugkasten und wagt einen Blick unter die Motorhaube.


Doch sowohl Anfängern als auch erfahrenen Hobbytüftlern unterlaufen dabei mitunter ärgerliche Fehler, die sie viel Zeit und Geld kosten. Georg Barton, Geschäftsführer der ATM Tornau Motoren GmbH & Co. KG, kennt typische Fallstricke, die Gelegenheitsbastler beim Schrauben am Auto erwarten, und erklärt, worauf zu achten ist, wenn es um Ersatz für den Automotor geht.

Wenn es einfach nicht passen will


In Zeiten von Internetforen, YouTube und Blogs erleben Do-it-yourself-Trends einen riesigen Aufschwung und haben auch die Autobranche erreicht. Zu nahezu jedem Sachverhalt oder Automodell finden Suchende Erklärvideos oder Anleitungen im Internet. Wird auf eigene Faust losgelegt, kann aber auch vieles schiefgehen. Selbst erfahrenen Hobbytüftlern passiert es mitunter, dass die im Internet bestellten Motoren oder Ersatzteile einfach nicht passen. Wie man es dreht und wendet – der Einbau kann damit nicht gelingen. „In Beratungsgesprächen mit Kunden stellen wir in solchen Fällen oftmals fest, dass sie den falschen Motor oder das falsche Ersatzteil bestellt haben. Diese passen nicht in das eigene Fahrzeug, weil sie für einen anderen Fahrzeugtyp oder ein anderes Baujahr kompatibel sind. Hier wird auf Kundenseite oftmals unterschätzt, dass bereits das Baujahr eines Autos der gleichen Modellreihe einen Unterschied beim Motor macht“, erklärt Geschäftsführer Georg Barton und ergänzt: „Dasselbe gilt für Anleitungen aus dem Internet: Sie lassen sich oft nicht verwenden, wenn sie mit einem ganz anderen Baujahr oder Modell arbeiten. Der Kunde wundert sich dann, wieso die im Internet aufgezeigten Schritte nicht auf sein Auto anzuwenden sind, obwohl er doch auch zum Beispiel einen Golf fährt. Die richtige Zuordnung ist eben entscheidend.“ Denn Kleinwagen ist nicht gleich Kleinwagen und selbst Golf ist nicht gleich Golf. Plötzlich verwendet der Hersteller ab einer gewissen Serie ein anderes Bauteil, der Motor passt von der Größe her nicht an den vorgesehenen Platz oder die Anschlüsse und Bauteile befinden sich an einer anderen Stelle.

Auf der Suche nach passenden Bauteilen

Es ist nicht leicht, aus der Vielzahl von Angeboten exakt zum Auto passende Motoren und Ersatzteile zu finden. Bei der Suche empfiehlt der Experte einen Blick auf die Schlüsselnummer, auch KBA-Nummer genannt: „Dieser Code fungiert als eine Art Ausweis, mit dem sich ein Fahrzeug eindeutig identifizieren lässt. Er besteht aus der vierstelligen Herstellerschlüsselnummer, kurz HSN, und der achtstelligen Typschlüsselnummer, kurz TSN. Zusammen enthalten sie wichtige Informationen über das Fahrzeug wie Hersteller, Fahrzeugtyp, Modell, Baujahr, Karosserieform, Motorisierung und Kraftstoffart.“ Im Fahrzeugschein sind HSN und TSN in den Feldern 2.1 und 2.2 beziehungsweis „zu 2“ und „zu 3“ abzulesen. Mithilfe der Schlüsselnummer lassen sich passende Ersatzteile leichter finden und andere besser ausschließen. „In unserem Onlineshop werden gleich nach der Eingabe der HSN und TSN kompatible Bauteile angezeigt. Dies erleichtert die Suche für Menschen, die die notwendigen Details über ihr Fahrzeug wie Automodell, Motortyp und Ähnliches nicht kennen oder sich damit nicht auskennen“, erzählt Barton. Dennoch werden Kunden vor allem bei Bestellungen im Internet häufig ohne weitere Hinweise oder Hilfestellungen alleingelassen und bei Problemen höchstens auf die Möglichkeit zur Retoure hingewiesen. „Dieser Situation möchten wir mit unserem umfassenden Kundenservice entgegenwirken. Zu jeglichen Fragen oder Problemen rund um Motoren und Motorenersatzteile berät ein Team aus Fachleuten mit langjähriger Erfahrung im Bereich Motorenbau und -instandsetzung und im Umgang mit Bauteilen und Chargen. Der Kunde teilt uns zum Beispiel Modell und Baujahr seines Wagens mit und unsere Experten erklären ihm, wieso es beim Einbau Probleme gab und welche Bauteile tatsächlich kompatibel sind“, berichtet Barton.

Etwas zu gut gemeint

Bei der Arbeit an Automotoren und anderen wichtigen Elementen sind ein gewisses Feingefühl und das richtige Werkzeug gefragt. Viele Hobbyschrauber ziehen Schrauben und Schraubverbindungen so fest an, wie sie können. Dies führt schnell zu ruinierten Gewinden, abgerissenen Schrauben oder überdehnten Schrauben, die unter späterer Belastung brechen. „Besonders bei Schrauben an Motor- und Getriebeteilen muss auf das richtige Drehmoment geachtet werden. Das heißt, sie müssen mit einer bestimmten, genau vorgegebenen Kraft festgezogen werden, die je nach Art der Verschraubung verschieden groß ist“, erklärt Barton. Hilfreich ist der Einsatz eines Drehmomentschlüssels. Hier kann entweder das gewünschte Drehmoment vorher eingestellt werden, sodass er die Schrauben mit einer genau festgelegten Kraft anzieht, bis dieser Punkt erreicht ist. Oder das erreichte Drehmoment kann zumindest auf einer Anzeige abgelesen werden. Schäden treten auch dann auf, wenn Hobbybastler Schrauben schief ansetzen und dadurch beim Schrauben das Gewinde ruinieren. Passiert dies beispielsweise bei der Ölablassschraube, wird die Ölwanne undicht und muss abgedichtet oder ausgetauscht werden. Hierbei ist ein Ölwechsel nötig. Wer dabei das falsche Öl verwendet, riskiert einen Motorschaden. Denn Motorenöle unterscheiden sich in ihren Eigenschaften voneinander, zum Beispiel hinsichtlich Viskosität. Ist das Öl zu zäh, kann es nicht angesaugt werden und an die Stellen gelangen, die es schmieren muss. Ist es zu flüssig, bildet es keinen dichten Schmierfilm. „Ohne ausreichend Schmierung schleifen die Metallteile im Motor direkt aufeinander und es kommt zu Materialschäden, Brüchen oder Überhitzung“, mahnt der Experte.

Reparaturerfolg dank passendem Teil vom Fachmann

Da der Motor das Herzstück und am schwersten zu ersetzende Teil des Autos ist, sollte sich bei Problemen lieber an den Fachmann gewandt werden. „Viele Kunden kommen erst zu uns, wenn der Schaden bereits da ist. Hier gilt es lösungsorientiert zu arbeiten und dem Kunden eine realistische Einschätzung zu geben, welche Maßnahmen erforderlich und sinnvoll sind. Manchmal bietet es sich an, nur einzelne Teile am Motor instand zu setzen oder durch neue Teile zu ersetzen. Dadurch kann der Kunde seinen alten Motor behalten“, erläutert Barton. Auch ein neuer Motor muss nicht zwangsläufig teuer sein. Hier bietet ATM verschiedene Lösungen, die sich exakt nach dem Bedarf des Kunden und den Anforderungen des Fahrzeugs richten. „Wenn am Auto erst die wichtigsten Verschleißteile ersetzt wurden und das Fahrzeug noch einen gewissen Restwert hat, verzichten wir auf eine Instandsetzung und liefern lieber einen neuen Motor oder einen von uns aufbereiteten Austauschmotor als passenden Ersatz“, berichtet Barton. Austauschmotoren sind instand gesetzte Motoren, bei denen alle defekten oder verschlissenen Teile oder Bestandteile, deren Funktionalität nicht mehr der von Neuteilen entspricht, gegen neue ausgetauscht wurden. Sie funktionieren daher ebenso gut wie neue Motoren. Dank eines großen Lagerbestandes kann das Kompetenzteam innerhalb kürzester Zeit jegliche Motoren instand setzen oder ganz neue Motoren bauen. Dabei werden wahlweise Neuteile oder gebrauchte, professionell aufbereitete Teile anderer Motoren wiederverwendet, um Geld und Ressourcen zu sparen. Somit bedeutet ein kaputter Motor nicht zwangsläufig das Ende eines Autos und der Gang zum Fachmann muss nicht immer mit horrenden Summen einhergehen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 27.05.2023

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