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Fräulein, ein Apfel, wie es ihn noch nie gab

... ist ab 29. November deutschlandweit wieder im Handel erhältlich


Die Erfolgsstory geht in die nächste Runde! Fräulein, der Apfel, der bei seiner Markteinführung im letzten Jahr nicht nur unter ausgewiesenen Apfelliebhabern eine Welle der Begeisterung ausgelöst hat, ist zurück.


Ab dem 29. November startet die Apfelentdeckung aus Deutschland in ihre zweite Handelssaison – mit einer nach wie vor überschaubaren Menge, die dennoch über der Erntemenge des letzten Jahres liegt. Denn auch wenn hierzulande mittlerweile mehr als 270 Apfelbauern den so beliebten Zufallssämling anbauen und in den ersten Apfelplantagen bereits zum dritten Mail geerntet wird, ein Apfelbaum ist eben auch nur ein Baum. Und der verwendet gerade in den ersten Jahren seine Kraft vor allem für sein Wachstum und erst dann für die Ausbildung von Früchten. Aber auch sonst hat Fräulein es nicht besonders eilig: Als typischer Spätapfel, reift der unter Kennern so gehypte Newcomer gern bis in den Spätherbst am Baum, so dass erst ab Oktober und bis in den November hinein geerntet wird.

Ein alles, außer gewöhnliches Fräulein!

Fräulein ist ein echtes Prachtstück. Ganz anders als so manche Apfel-Fashionista, die mit ihrem aufpolierten Äußeren über einen manchmal eher bescheidenen Geschmack hinwegtäuscht, ist Fräulein eine bodenständige, strahlende und mindestens halbseitig rotbackige Apfelsorte, die einfach alles hat, was man sich von einem Apfel wünschen kann: ein exzellentes Süße-Säure-Verhältnis, einen knackig-krispen Biss und hervorragende Lagereigenschaften. Und das Beste an Fräulein, er ist ein reines Zufallsprodukt der Natur. Damit ist er zweifelsfrei eine Entdeckung, die auch der erfahrenste Obstbauer nicht jeden Tag macht – selbst, wenn er die Bienen ausgiebig „experimentieren“ lässt…! Fliegen die nämlich über eine Apfelwiese mit unterschiedlichen Sorten, lässt es sich gar nicht vermeiden, dass sie die Apfelblüten kreuz und quer befruchten. Dabei entstehen dann Apfelkerne, in denen die Eigenschaften der jeweiligen Mutter- und Vaterpflanze völlig neu gemischt sind. Neue Sorten also, die man keimen und sich entwickeln lassen kann.

Liebe auf den ersten Biss!


Nicht nur Bauer Sundermeyer, der über die Entdeckung des Zufallssämlings, sagte: „Das Fruchtfleisch ist beim ersten Biss förmlich in meinem Mund explodiert!“, war begeistert. Auch andere Erzeuger waren fasziniert von diesem „Fräulein“, das nicht nur sensationell schmeckt, sondern sich – gut gekühlt und dunkel aufbewahrt – auch noch hervorragend lagern lässt. Auch in Verbrauchertests hat sich gezeigt, dass Fräulein bei der Produktqualität besser abschneidet als seine führenden Mitbewerber. Besonders die Saftigkeit wird mit 81% sehr geschätzt. Aber auch der knackig-krispe Biss fällt 86% positiv auf*.
(*Quelle: Inviso Gesellschaft für Kommunikations- und Marketingforschung mbH, Hannover)

Das Fräulein-Wunder nimmt Fahrt auf

Mittlerweile sind über 1 Mio. Bäume gepflanzt. Sie wachsen bei Apfelbauern in Sachsen, Mittelbaden, im Rheinland, Alten Land und am Bodensee.

Einer davon ist Hans-Jürgen Raddatz aus Süd-Kehdingen an der Elbe. Raddatz hat sich von der Begeisterung seiner Kollegen anstecken lassen und vor zwei Jahren rund 4.600 Fräulein-Bäume auf fast 2 Hektar Land gepflanzt. Im Interview erzählt er mehr dazu.

Wie lange dauert es bis ein Apfelbaum Früchte trägt?
Hans-Jürgen Raddatz:  
Naturgemäß dauert das eine Weile. Ein Apfelbaum braucht etliche Jahre bis er Früchte trägt. Damit es schneller geht, wird ein winziges Stückchen vom Trieb der neuen Apfelsorte auf einen älteren Baum gepfropft. An diesem Trieb wachsen dann die Äpfel mit den neuen Eigenschaften. Wir haben vor zwei Jahren rund 4.600 dieser Bäume gepflanzt und gehen davon aus, dass sie in 2-3 Jahren so richtig gute Erträge bringen.

Wie sah es in diesem Jahr in der Apfelplantage aus?
Hans-Jürgen Raddatz:
Nachdem im letzten Jahr bei mir die Erstlingsfrüchte geerntet wurden, das war eine kleine Menge nur – etwa eine Großkiste, d.h. rund 350 Kilo – konnten wir in diesem Jahr bereits 60 Großkisten pflücken. Wir haben zwei Pflückdurchgänge im Abstand von rund 10 Tagen gemacht, um jeweils gut durchgefärbte Exemplare zu ernten. Tolle, große Familienäpfel! Und jetzt im zweiten Jahr schmecken die jetzt sogar noch besser!

Wie sind Ihre Erwartungen für die nächsten Jahre?
Hans-Jürgen Raddatz:
Wir haben dieses Jahr so ca. 15-40 Früchte pro Baum pflücken können. Denn der Baum muss nach wie vor geschont werden. Wenn er zu viele Früchte hervorbringt, verausgabt er sich und kann nicht wachsen. Ab dem dritten Jahr hat der Baum aber schon mehr Astpartien und ist so weit gewachsen, dass wir dann vielleicht 60 bis 80 Äpfel ernten können. Das wären bei unseren 4.600 Bäumen immerhin bereits über 60 Tonnen!

Noch früher hat sich der Apfelhof Bernhard in Kressbronn am Bodensee an die neue Sorte gewagt. Sina Bernhard berichtet, dass ihr experimentierfreudiger Vater Hubert Bernhard schon vor 5 Jahren von Fräulein erfahren und die ersten 50 Versuchsbäume gepflanzt hat. Das Ergebnis war derart überzeugend, dass nur zwei Jahre später rund 4.500 weitere Bäume auf 1,6 Hektar gepflanzt wurden. Im Interview erzählt sie mehr von ihren Erfahrungen mit Fräulein.

Wie haben Sie die Resonanz auf die neue Apfelsorte erlebt?
Sina Bernhard:
Wir haben super Erfahrungen mit dem Apfel gemacht. Er ist groß, schmeckt fantastisch und ist bei unseren Kunden sehr beliebt. Wir haben nämlich auch einen Hofladen und dadurch viel Kontakt mit den Verbrauchern. Die waren bisher ausnahmslos begeistert und haben ihn perfekt angenommen. Und wir haben festgestellt: Wer ihn einmal kauft, kauft wieder!

Wie sah es in diesem Jahr in der Apfelplantage aus?
Sina Bernhard:
Leider hatten wir in diesem Jahr etwas Pech! Es gab Frost, so dass viele Blüten erfroren sind und der Ertrag dadurch geringer ausfällt. Dagegen konnten wir leider nichts tun. Dafür waren wir gut für den Hagel gerüstet. Wir leben nämlich in einer Region in der es mindestens einmal pro Jahr hagelt – in diesem Jahr waren es sogar fünf Mal! Umso glücklicher sind wir, dass wir immerhin rund 80 Großkisten à ca. 350 Kilo pflücken konnten.

Wie sind Ihre Erwartungen für die nächsten Jahre?
Sina Bernhard:
Wir sind guter Dinge und gehen davon aus, dass die Erträge in den nächsten Jahren deutlich steigen werden. Die Bäume sind ja dann aus der ersten Wachstumsphase raus und schon kräftiger. Und nicht zuletzt deshalb haben wir uns entschieden, uns zu vergrößern. In den nächsten Wochen werden wir einen weiteren Hektar mit Fräulein bepflanzen. Das sind nochmal rund 3.000 Bäume. Wir setzen auf Fräulein!

Auch zum Kochen und Backen ist Fräulein bestens geeignet!

Der Rezept-Tipp: Blauer Kartoffelsalat mit Fräulein, Frühlingszwiebeln, Leinöl und Gartenkresse

Zutaten für 4 Personen

3 Fräulein
800 g „Blaue Schweden“- Kartoffeln (oder andere) 3 Frühlingszwiebeln
1 rote Zwiebel
6 Stiele krause Petersilie 1 Bio-Zitrone
1 Beet Gartenkresse
100 g Schmand
150 g Naturjoghurt (1,5 %) Pfeffer
3 EL Leinöl
Salz

Zubereitung
Die Kartoffeln in gesalzenem Wasser in circa 20 Minuten garen. Dann abgießen und noch warm pellen, anschließend in grobe Stücke schneiden

Die Frühlingszwiebeln und die rote Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Die Äpfel vierteln, entkernen und längs in dünne Scheiben schneiden. Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Zitronenschale fein abreiben, Saft auspressen. Alles in einer Schale vermengen.

Schmand und Joghurt verrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing zu den Salatzutaten geben und gut vermischen. Gegebenenfalls noch mal abschmecken. Den Salat auf einer Servierplatte oder in einer Servierschüssel anrichten, mit Petersilie bestreuen und mit Leinöl beträufeln. Gartenkresse abschneiden, darüberstreuen und servieren.

 


Veröffentlicht am: 25.11.2021

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