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Alles umgekrempelt ...

... auf dem Weingut Elisabeth Rücker

Elisabeth Rücker

Elisabeth Rücker ist bereit: Sie hat die Zeit der Verlangsamung bestens genutzt und sich als Winzerin von Kopf bis Fuß einem Relaunch unterzogen – mit neu strukturiertem Sortiment, noch profunderer Weingartenphilosophie und einem Design, das ihre vertiefte Erdung als Winzerin in einer korrespondierenden Farbenwelt reflektiert.

 
Die enge Beziehung der Winzerin Elisabeth Rücker zu ihren Weingärten und Weinen hat sich durch die biologische Bewirtschaftung noch verstärkt und sie zu einem gedanklichen Diskurs angeregt. Ihre Rieden rund um Unterretzbach im Weinviertel weisen enorm unterschiedliche Böden auf und ihre Vorfahren haben die dort gedeihenden Rebsorten jeweils bewusst dafür ausgewählt. Riedencuvées werden diesen charakterstarken Terroirs nicht gerecht. Somit besteht das nunmehr auf drei Linien aufgebaute Sortiment ab dem Jahrgang 2020 ausschließlich aus Lagenweinen – vom Leichtwein bis zum komplexen Charakterwein und mit einer kleinen „Spielwiese“ als Ausnahme.

Weinlinie Klassik

Vom Grünen Veltliner über Welschriesling, vom Riesling bis Chardonnay & Co. – sie alle werden nun bereits in der Klassik-Linie als Riedenweine gefüllt. Bis dahin reifen sie im Edelstahltank auf der Feinhefe, „ohne jeglichen Schnickschnack“, mit minimaler Schwefelgabe. Der Winzerin liegt hier besonders das ideale Zusammenspiel aus physiologischer Reife und leichtfüßigem Charakter am Herzen, was durchaus einen geringen Alkoholgehalt von nur 11,5 Volumenprozent bedeuten kann. Die Harmonie steht im Vordergrund und diese stellt sich dank biologischer Bewirtschaftung zunehmend von ganz allein ein.
 
Weinlinie 5 Elemente Alte Reben

„Noch mehr von mir selbst“, lautet das Motto von Elisabeth Rücker für diese Weinlinie. „Alte Reben“ bedeutet hier, dass die Trauben aus den ältesten Weingärten des Weinguts jeweils als Riedenweine gekeltert werden. Das Sortenspektrum umfasst Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay und Zweigelt. Von der Klassik-Linie unterscheiden sie sich durch die spätere Lese und die Reife im großen Holzfass sowie eine weitere, längere Ruhephase auf der Flasche. Dies, um einen vielschichtigen und komplexen Ausdruck zu forcieren. In den Verkauf kommen die „5 Elemente Alte Reben“ zwei Jahre nach der Lese, wobei die Winzerin den genauen Zeitpunkt dafür individuell bestimmt.

Weinlinie Mademoiselle

Diese Bezeichnung ist alljährlich einem oder mehreren Weinen vorbehalten, die „nirgendwo richtig dazu passen“. Gedacht ist „Mademoiselle“ als Koketterie einer jungen Dame mit knallroten Lippen, die alles darf und der man alles verzeiht, weil sie auch vermittelt, dass sie es ernst meint und der Genuss des Weins so spannend und
erquickend ist.

Mehr Individualität


Mit dieser Restrukturierung einher ging auch die Verlangsamung des Weinwerdungsprozesses. Die Philosophie der „5 Elemente“ war für Elisabeth Rücker schon bisher Leitmotiv – ganz nach dem Motto „alles braucht seine Zeit“ bleiben die Weine nun noch länger im Fass und kommen frühestens ab Mai des auf die Ernte folgenden Jahrs auf den Markt. Auch will die Winzerin die individuelle Jahrgangscharakteristik noch mehr zum Ausdruck bringen, die Natur authentisch und abwechslungsreich durch ihre Weine sprechen lassen, wie es die Gegebenheiten gerade mit sich bringen.

Erde, Handarbeit, Natur

Die Idee zur Neustrukturierung ihrer Weinlinien reifte bereits länger in Elisabeth Rücker, die vergangenen Monate boten den zeitlichen Raum für die Umsetzung. Motivation war unter anderem die Rückbesinnung auf die Zeit ihrer Jugend, in der sie schon mit Freude im Weingut mit angepackt hatte und das Verständnis mitbekam, dass ihre Vorfahren gänzlich ohne systemische Hilfsmittel auskamen. Die Auseinandersetzung mit ihren Weinen, ihrem Land, hat sich durch die biologische Bewirtschaftung intensiviert und ihren Fokus auf die Rieden-Charaktere gelenkt. Das neue, überwiegend in Erdfarben gehaltene Etikettendesign soll die dazu gehörenden Themen Terroir, Erde, Handarbeit und Naturverbundenheit zum Ausdruck bringen.

 


Veröffentlicht am: 23.04.2021

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