
Die Idee zu Pastis 12/12 entstand während einer Pétanque-Partie auf dem legendären Place des Lices in Saint-Tropez. Die Gründer verband die gemeinsame Leidenschaft für Pétanque und handwerklich hergestellte Spirituosen sowie der Wunsch, an die frühere Pastis-Tradition des Ortes anzuknüpfen.
Auch der Name der Marke geht auf das Pétanque-Spiel zurück: „12/12“ bezeichnet den entscheidenden Spielstand vor dem letzten Punkt, da eine Partie über 13 Punkte entschieden wird. Dieser Ursprung findet sich bei ausgewählten Flaschenausführungen auch im Verschluss wieder, der von einer kleinen Pétanque-Zielkugel, dem sogenannten Cochonnet, gekrönt wird.
Eine Rezeptur mit Wurzeln in Saint-Tropez
Die Rezeptur orientiert sich an den Erzählungen älterer Bewohner von Saint-Tropez. Früher stellten Familien ihre eigenen Pastis-Mischungen auf Basis von Anis und Süßholz her und ergänzten sie mit Pflanzen und Gewürzen aus den Gärten und der Umgebung des Golfs von Saint-Tropez. Dazu gehörten unter anderem Feige, Orangenblüte, Myrte und Thymian.
Mitglieder der italienischen Gemeinschaft sollen ihren Mischungen zudem gelegentlich einen Hauch Amaretto hinzugefügt haben. Diese Tradition inspirierte die feine Mandelnote, die Pastis 12/12 seinen eigenständigen Charakter verleiht.
Für die Herstellung wird Sternanis destilliert und mit aufeinander abgestimmten Mazerationen ausgewählter Pflanzen und Gewürze verbunden. Feigen und Orangenblüten aus kleinen Betrieben in der Region Saint-Tropez ergänzen die Komposition, die durch eine dezente Mandelnote abgerundet wird.
Im Geschmacksprofil zeigen sich kandierte Früchte, frische Feige und feine Anklänge von Orangenblüte. Der Ausklang wird von leicht fruchtigen und zurückhaltenden Mandelnoten begleitet.
Saint-Tropez als Designkonzept
Auch die Gestaltung der Flaschen greift die Geschichte der französischen Aperitifkultur auf. Ihre flache Form ist von Glaskaraffen der 1950er-Jahre inspiriert, die traditionell zum Servieren von Pastis verwendet wurden.
Für die Illustrationen arbeitet die Marke mit dem in Saint-Tropez geborenen Künstler Quentin Monge zusammen. Seine reduzierten und farbintensiven Motive erzählen von einem Nachmittag auf der Halbinsel von Saint-Tropez: von entspannten Stunden im Garten über den Strand von Pampelonne bis zur Pétanque-Partie auf der Place des Lices. Die wechselnden Illustrationen verleihen den Flaschen einen hohen Wiedererkennungswert und einen sammelwürdigen Charakter.
So wird Pastis in Frankreich getrunken
Traditionell wird Pastis in Frankreich mit eiskaltem Wasser verdünnt. Dabei wird zunächst der Pastis eingeschenkt und anschließend mit etwa fünf Teilen kaltem Wasser aufgefüllt. Eiswürfel kommen – ganz nach Geschmack – erst nach dem Wasser hinzu. Durch die Zugabe des Wassers erhält der Pastis seine charakteristische milchig-trübe Färbung.
Pastis 12/12
Wie eine Pétanque-Partie zur Aperitifmarke aus Saint-Tropez wurde
Veröffentlicht am: 26.08.2026
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