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Verschiedene Biersorten im Überblick

Pils oder Bockbier



Hierzulande wird gerne Bier getrunken – Jeder Deutsche trinkt laut einer Studie von 2019 im Durchschnitt 100 Liter Bier. In Österreich sind es sogar 107, lediglich die Tschechen schaffen noch mehr, sie trinken durchschnittlich 142 Liter pro Kopf.

Zwar wird das traditionsreiche Getränk nach dem Reinheitsgebot aus nur vier Zutaten (Wasser, Malz, Hopfen, Hefe) hergestellt, jedoch gibt es trotzdem unterschiedlichste Arten, die sich mitunter stark im Geschmack unterscheiden.

Pils

Das von einem Bayern erfundene Pils, wie es etwa von Krombacher Bier schon seit dem späten 19. Jh. meisterhaft gebraut wird, ist laut dem deutschen Brauer-Bund die beliebteste Sorte Deutschlands. So trinke jeder zweite Mann mindestens einmal in der Woche ein Pils, ein Drittel sogar mehrmals in der Woche. Es hat eine Stammwürze von rund elf Prozent und einen Alkoholgehalt von etwa 4,8 Prozent. Die Stammwürze ist eine Messgröße, die den Anteil der Stoffe, die sich vor der Gärung aus Malz und Hopfen im Wasser lösen, angiebt. Eine hellgoldene Farbe mit einem feinsahnigen Schaum zeichnen diese Biersorte aus. Außerdem ist es stärker gehopft und hat somit einen herben Geschmack.

Helles Lager

Dieses Bier ist etwas weniger stark, geschmacklich kann es als malzig, weich und etwas süß eingeordnet werden. Der Name „Helles“ kommt von der blanken Filterung, die zu einer hellgelben Farbe führt. Die Stammwürze liegt bei elf Prozent und der Alkoholgehalt bei ca. 4,6 Prozent. Das Lagerbier wird insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg gern genossen.

Dunkles Lager


Wie alle bis jetzt erwähnten Biersorten ist das dunkle Lagerbier ein untergäriges Vollbier. Untergärig bedeutet, dass die Hefekolonien nach der Gärung nach unten auf den Boden des Gärgefäßes sinken. Es hat eine Stammwürze von zehn bis 14 Prozent, der Alkoholgehalt ist vergleichbar mit dem des hellen Lagers. Die dunkle Farbe dieses Bieres wird durch das verwendete Malz verursacht. Geschmacklich zeichnet es sich durch ein malziges Aroma und einen runden, leicht süßlichen Geschmack aus. Es können auch feine Kaffee- oder Schokoladenoten auftreten.

Weizenbier

Das insbesondere in Bayern beliebte Weizenbier (auch Weißbier genannt) muss mindestens 50 Prozent Weizenmalz enthalten – daher auch der Name. Es hat relativ viel Kohlensäure und schmeckt fruchtig-würzig, diese Aspekte machen es zu einem sehr erfrischenden Bier. Klassischerweise wird es naturtrüb und ungefiltert abgefüllt, es gibt aber auch klares Weißbier. Die Stammwürze liegt hier bei elf Prozent und der Alkoholgehalt beträgt etwa 5,4 Prozent.

Bockbier

Zu besonderen Anlässen wird gerne Bockbier gebraut. Mit einem Alkoholgehalt von sechs bis sieben Prozent zählt es zu den Starkbieren. Diese Biersorte kommt ursprünglich aus Norddeutschland. Bockbier ist vollmundig und goldfarben, goldbraun oder dunkelbraun. Beim Brauen wird mehr Malz eingesetzt als beispielsweise bei einem Pils, wodurch ein Stammwürzegehalt von 16 Prozent zustande kommt. 

Was bedeutet Vollbier?

Bei der Bezeichnung „Vollbier“ ist kein eigenständiger Bierstil gemeint, wie manchmal angenommen wird. Jedes Bier mit einer Stammwürze zwischen elf und 16 Prozent wird Vollbier genannt. Somit sind ca. 95 Prozent aller in Deutschland produzierten Biere Vollbiere.

Verschiedene Braustile bringen unterschiedlichste Aromen zum Vorschein. Allgemein lässt sich sagen, dass eine höhere Stammwürze zu einer höheren Vollmundigkeit des Bieres führt.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 07.02.2023

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