19.07.2026
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Sicher aufstehen, Treppen steigen, einkaufen gehen: Im Alter sind Muskelkraft und Balance entscheidend für einen selbstbestimmten Alltag. Rund 30 Prozent der Menschen über 65 Jahren, die zu Hause leben, stürzen jedes Jahr. Knochenbrüche, längere Rehabilitationsphasen sowie Inaktivität und Rückzug aus Angst vor dem nächsten Sturz können die Folge sein.
(djd). Wer gut schläft, tut viel für seine Gesundheit. Denn regelmäßiger tiefer Nachtschlaf ist wichtig für den gesamten Körper und eine ausgeglichene Psyche. Wer Probleme mit dem Ein- oder Durchschlummern hat, kann mit sanften Hilfen gegensteuern. Zum Beispiel ist es wichtig, dass die Schlafumgebung stimmt und dass der Körper mit allen relevanten Mikronährstoffen versorgt ist.
Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen extremer Hitze. Laut aktuellem DAK- Hitzereport berichtet inzwischen fast jeder und jede Dritte von gesundheitlichen Beschwerden durch hohe Temperaturen. Frauen haben fast doppelt so häufig Gesundheitsprobleme wie Männer.
Wer über längere Zeit schlecht schläft, denkt meist zuerst an Stress, psychische Belastungen oder zu viel Bildschirmzeit, selten jedoch an die Schilddrüse. Dabei weisen aktuelle Daten darauf hin, dass Schlafstörungen ein frühes Warnsignal für eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse sein können.2,3,4
Wenn neue Arzneimittel, komplexe Eingriffe und lange Behandlungsverläufe zusammenkommen, erreichen medizinische Rechnungen heute Summen, die für einzelne Patientinnen und Patienten kaum kalkulierbar sind und daher die Bedeutung von Krankenversicherungsschutz unterstreichen.
Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
In Deutschland erleiden im Schnitt 44.000 Menschen jährlich eine Kopfverletzung im Sport. Trotz ärztlicher Checklisten werden beispielsweise Gehirnerschütterungen häufig übersehen.
(djd). Zeitverschiebungen gehören für viele Menschen zum Alltag: Der Job verlangt eine Nachtschicht, die Uhr wird auf Sommerzeit umgestellt, das Abendessen fällt spät aus oder die Schlafenszeiten sind zu kurz oder zu lang.
(djd). Wenn Knie oder Hüfte nicht mehr mitmachen, wird oft ein Gelenkersatz nötig: Mehr als 400.000 endoprothetische Eingriffe an diesen Gelenken werden laut dem Endoprothesenregister Deutschland hierzulande jährlich vorgenommen.
Bauchkrämpfe nach Apfel und Birne, ständiges Magengrummeln nach dem Milchkaffee: Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse leiden bundesweit sechs von 100 Versicherten an einer Erkrankung, die mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie in Verbindung steht.
Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen.
(djd). Eigentlich will man nur kurz aufs Klo. Doch dann noch fix Nachrichten checken, durch soziale Medien scrollen oder E-Mails lesen – und so werden aus zwei Minuten auf der Toilette dank Smartphone ganz schnell zehn.
Der Wunsch nach erholsamem Schlaf stellt viele Beziehungen auf eine harte Probe: Wenn die eine Person schnarcht, findet die andere keine Ruhe.
Die Fußball-Weltmeisterschaft und die sommerlichen Temperaturen machen vielen Menschen derzeit Lust auf Bewegung im Freien. Überall wird gekickt, gejoggt und gespielt. Doch wo der Spaß an der Bewegung beginnt, lauert oft auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Besonders häufig betroffen sind Sprunggelenke, Knie und Bänder.
Schnarchen betrifft Millionen Menschen: Rund 60 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen leiden unter den nächtlichen Atemgeräuschen. Trotzdem wissen viele Menschen erstaunlich wenig darüber, wie Schnarchen überhaupt entsteht und wer der richtige Ansprechpartner ist.
(djd). Adipositas ist medizinisch so effektiv behandelbar wie nie zuvor – dennoch erreicht dieser Fortschritt viele Betroffene in der täglichen Praxis nicht.
Sie tragen uns im Laufe unseres Lebens rund viermal um die Erde, leisten jeden Tag Schwerstarbeit und werden dennoch sträflich vernachlässigt: die Füße.
(djd). Steigende Beiträge, endloses Warten auf Facharzttermine, Diskussionen um Leistungskürzungen: Viele Menschen erleben das Gesundheitssystem derzeit als angespannt und fühlen sich zunehmend alleine gelassen. Umso wichtiger wird die eigene Gesundheitskompetenz.
Wenn der nächste Toilettengang den Alltag bestimmt, spontane Unternehmungen zur Herausforderung werden oder selbst kurze Wege sorgfältig geplant werden müssen, leidet nicht nur die Blasenfunktion, sondern auch die Lebensqualität.
Wie kann die Versorgung älterer Menschen künftig gelingen, wenn immer mehr Hochaltrige auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind – gleichzeitig aber Kliniken unter massivem Druck stehen? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigt sich der Internist und Intensivmediziner Prof. Christian Karagiannidis, ehemaliges Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus und Mitglied des Expertenrats Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung.
Veröffentlicht am: 19.07.2026
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