16.08.2026
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Die 1970er Jahre waren in der Schweiz und international eine Zeit des Umbruchs: Experimentierfreude prägte die Kunst und die Gesellschaft nachhaltig.
Welche Körper sind es wert, verewigt zu werden? Und wer entscheidet das? Die aktuelle Sonderausstellung "Der edle Akt. Porzellan und Erotik" im Museum Schloss Fürstenberg zeigt, wie europäisches Porzellan seit 300 Jahren widerspiegelt, was die Gesellschaft bewegt: Schönheitsideale, Machtverhältnisse, Geschlechtercodes, Rollenerwartungen.
Der in Israel geborene Künstler Amnon David Ar präsentiert eine umfassende Einzelausstellung in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf. Light Years vereint Werke, die seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 entstanden sind, und geht einher mit der Veröffentlichung seiner gleichnamigen Kunstmonografie.
Die große Sommerausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt vom 11. Juni bis zum 11. September 2026 Kunstwerke, die sich mit den kognitiven, psychologischen, politischen und ökologischen Dimensionen der künstlichen Intelligenz (KI) auseinandersetzen. KI-Technologien verändern grundlegend, wie Bilder erzeugt, bearbeitet, verbreitet, beschrieben und betrachtet werden.
Das Kunsthaus Zürich zeigt vom 2. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027 die erste Ausstellung, die das Werk der österreichischen Malerin Maria Lassnig und des norwegischen Künstlers Edvard Munch unmittelbar miteinander in Beziehung setzt.
Das Mecklenburgische Künstlerhaus Schloss Plüschow gibt die Entscheidung der Jury zum Nachwuchskunstpreis für Bildende Kunst MV 2026 bekannt: Julia Pietschmann (Berlin) ist die diesjährige Preisträgerin. Sie erhält den Hauptpreis in Höhe von 5.000 Euro sowie einen Zuschuss von 3.000 Euro zur Realisierung ihres ersten größeren Einzelkataloges.
Die neue Ausstellung im Museum Kunst der Westküste widmet sich einem faszinierenden Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: den frühen Impulsen der Moderne im Norden. Von den Niederlanden bis nach Norwegen entstanden an der Küste neue Sichtweisen auf Licht, Farbe und Natur – fernab der Metropolen, doch stets im lebendigen Austausch mit ihnen.
Mittlerweile legendär und ein Fotoklassiker ist die Diva in Grau – der Bildband mit einer Auswahl aus Helga Paris’ ikonischer Fotoserie Häuser und Gesichter. Halle 1983–85. Nun sind erstmals seit 20 Jahre wieder alle 101 Fotografien zu sehen und erscheint in einem hochwertig ausgestatteten Katalog die ganze Geschichte über das Verbot der Ausstellung vor 40 Jahren – im Juni 1986.
Vom 8. August 2026 bis zum 29. August 2026 verlängern wir unsere aktuelle Ausstellung „Summertime“ mit Arbeiten der Künstlerinnen Kirsten van den Bogaard und Joanna Jesse sowie Folkert Rasch und freuen uns, die Gastkünstlerin Ena Rutten zu diesem Anlass in der Galerie begrüßen zu können. Wir laden Sie herzlich zum Umtrunk am Samstag, den 08. August 2026 von 15 bis 17 Uhr zu uns in die Art Galerie 7 ein.
Mit der Ausstellung VALLY WIESELTHIER: Bild und Ton widmet sich das MAK erstmals umfassend der Karriere der Wiener Keramikerin Vally Wieselthier (1895–1945) in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete.
Erinnerungen prägen unser Leben. Doch Erinnerungen sind kein für alle Zeiten fixiertes Archiv. Sie sind wandelbar, emotional und Veränderungen unterworfen. Wer Erinnerungen erzählt, verändert sie unter den wechselnden Bedingungen seiner Zeit auch unmerklich.
Vom 4. Juli bis 13. September 2026 zeigt die Kunsthalle Rostock die Ausstellung „Janosch – Mein Panama“. Die Schau ist für Erwachsene und Kinder konzipiert und damit eine Ausstellung für die ganze Familie. Sie widmet sich den unterschiedlichen Facetten von Janoschs Leben und künstlerischem Schaffen und eröffnet mit jeder Station neue Zugänge zu seiner Bildwelt, seiner Fantasie und seinem Erzählen.
Die Sammlung Selinka des Kunstmuseums Ravensburg umfasst Werke des 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus, der sich in Zeiten politischer Umbrüche, neuer künstlerischer Ausdrucksformen und gesellschaftlicher Wandlungen herausbildete.
Mit „Gekommen, um zu bleiben“ kann im Kunsthaus Stade eine Sammlung in den Blick genommen werden, die über Jahrzehnte im Privaten gewachsen ist. Die sogenannte Sammlung Siegel wird damit erstmals in ihrer ganzen Vielfalt öffentlich vorgestellt.
Sie war Musikerin in Paris und London, malte in Paris, München, Rom und Spanien, besuchte am Bauhaus unter anderem Kurse von Paul Klee und gehört mit ihren Fotografien zu den wichtigsten Vertreter:innen des «Neuen Sehens».
"Was ist denn Vaterland? Es ist doch nichts als der Fleck Land, auf dem man geboren ist, wo man aufgewachsen ist zwischen Vater und Mutter, wo man in die Sprache und Landschaft hereingewachsen ist. Des Menschen Vaterland – auch des von Deutschen abstammenden – kann überall in der Welt sein. Der Begriff von Ehre ist da noch gar nicht vorhanden, nur von Heimat. Ein Gefühl von Wärme und Liebe ist um das herum was man Heimat nennt." Käthe Kollwitz, Tagebuch 1943
Felder zählen auf den ersten Blick nicht gerade zu den malerischen Highlights in der Natur: rechteckige, eintönige Flächen bis zum Horizont. Landwirtschaft statt Landschaft. Monokultur bietet eben keine Vielfalt. Oder doch?
Der Verein Fotografie & Kommunikation e.V. präsentiert die GDT-Fotoausstellung „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2024“ im KunstGang der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Ausstellung ist vom 02. Juli 2026 bis zum 25. Oktober 2026 täglich von 8 bis 21 Uhr zu sehen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 02. Juli 2026, 19:00 Uhr statt.
Die US-amerikanische Künstlerin Laurie Simmons ist bekannt für ihre inszenierten Fotografien, auf denen sie Puppen in stereotypen weiblichen Rollenbildern in häuslichen Interieurs präsentiert.
Mit OBSERVE! eröffnet erstmals eine Kunstausstellung im traditionsreichen Meistersaal am Potsdamer Platz. Die vier Künstler, Pia Adenauer, Matthias Brandt, Christoph Uepping und Sebastian Bauersfeld, präsentieren Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Wahrnehmung, Beobachtung und den Geschichten hinter Menschen, Beziehungen, Architektur und gesellschaftlichen Räumen beschäftigen.
Das Kunsthaus Kaufbeuren zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Julia Lübbecke im süddeutschen Raum. Julia Lübbecke arbeitet mit skulpturalen Installationen, Fotografie, Text sowie Video und performativen Elementen.
Im Rahmen des jährlichen Auftragsprojekts im Haus der Kunst untersucht der*die in New York lebende Künstler*in Maria VMier (geb. 1985 in Passau, Deutschland) die Beziehung zwischen Individuum und Erinnerung, Architektur und Materialität. Der*die Künstler*in verfolgt einen achtsamen Ansatz ortsspezifischer Praxis, der verborgene Geschichten ans Licht bringt und neue Perspektiven auf das Lernen und Verlernen eröffnet.
Mit Jimmy Vuong (*1995 München) und Lilidelacrows (*1984, Taipeh, Taiwan) treffen zwei Künstler aufeinander, deren Werke trotz unterschiedlicher Bildsprachen viele gemeinsame Fragen stellen.
Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.
Veröffentlicht am: 16.08.2026
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