Gestern klingelte mein Handy – das ist ziemlich normal. Ich ging ran und eine Arztpraxis wollte ein Termin mit mir vereinbaren – auch gerade nichts Besonderes. Ich also: Da muss ich mal mein Handy suchen und sehen, ob der Termin so passt.
Ich bin mal wieder im Krankenhaus. Nur so viel: Es ist ein Universitätskrankenhaus. Was ich hier erlebe glaubt nur der, der auch schon mal das „Vergnügen“ als gesetzlich Versicherter hatte.
Bei den tropischen Temperaturen, wie wir sie gerade wieder erleben, ist klar, dass man viel trinken soll. Doch was? Ich trinke vor allem Kaffee, wenig Tee, wenig Mineralwasser und wenn dann fast ausschließlich auf dem Golfplatz. Ich bin auch kein Fan von irgendwelchen Schorlen.
Trifft man einen bisher unbekannten Menschen, so kommt es schnell zum Smalltalk. Man will in kein Fettnäpfchen treten, nicht über Politik und ähnliches reden, will unverbindlich bleiben.
Gestern hörte ich den Spruch „Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.“. Da hörte ich auf und googelte erst einmal, wem der eingefallen ist. Einige schreiben den dem Dichter William Butler Yeats zu. Einig ist man sich, dass das ein irisches Sprichwort ist.
Nein, es geht mir heute nicht um den Berliner Terroranschlag oder die Regierungsumbildung in Berlin. Da gab es keinen starken Arm, eher viel Schwäche.
Nach dem vorerst letzten Terroranschlag in Berlin spricht jeder von Gefährdern. Ob jeder weiß, was damit gemeint ist? Na genauer spricht man von islamistischen Gefährdern.
Gestern las ich in den sozialen Medien eine Meldung, wonach es einen Hackeranschlag auf die Deutsche Bahn gegeben haben soll. Meine erste Reaktion war: Schon wieder? Meine zweite war: Dummer Zeitpunkt, wo doch alles über den Terroranschlag in Berlin redet.
Schön, viele haben ihren Sommerurlaub schon hinter sich, andere den schon vor Monaten gebucht. Viele Individualtouristen wissen auch schon ganz genau, wohin die Reise gehen soll.
Heimat, das ist auf den ersten Blick ein ganz einfacher Begriff. Doch was ist Heimat eigentlich? Ist Heimat da, wo ich geboren wurde, wo ich meine Kindheit verlebt habe, ist es da, wo ich beerdigt werden will?
Es war wie immer und das macht mich so richtig sauer: Da bringt ein kranker Typ Menschen um, verletzt andere. Es dauert nur wenige Minuten und schon hört man die allseits bekannten Worthülsen, die Betroffenheit zeigen sollen. Viel länger dauert es auch nicht, bis all die Besserwisser auf den Plan treten, die wissen, wie man solche Taten verhindern kann.
Wieder ein mörderischer Anschlag – diesmal in Berlin, am Rande des CSD. Wieder ein Attentat, das vor allem denen in die Karten spielt, die hier lebende Ausländer für das größte Problem in Deutschland halten. Ob das der Mörder von Berlin, den man islamistischen Kreisen zuordnet, wollte?
Vor wenigen Tagen zeigte ich mich hier noch davon überzeugt, dass es vor allem an Wochenenden das Wetter von seiner schlechten Seite zeigt. Zumindest in der Lausitz ist das aktuell bei Temperaturen um die 30 Grad nicht der Fall.
Wer da leben will, wo alle leben wollen, wo man leben "muss", der zahlt einen hohen Preis. Wobei das nicht stimmt, denn der zahlt viel zu oft einen total überzogenen Preis. Darüber kann man sich aufregen, demonstrieren, die Verstaatlichung der Wohnungen vordern, doch eines bleibt: Der Wohnraummangel genau da und damit die exorbitanten Mieten.
Es ist eine Meldung, bei der mir der kalte Kaffee hochkommt, wie man so landläufig sagt. Ja, ich meine die Meldung wonach die häusliche Gewalt weiter zunimmt.
Gestern zitierte Hubertus Meyer-Burckhardt seine Oma mit dem Satz „Schuster, bleib nicht bei Deinen Leisten“. Ein Satz, der das Leben des Fernsehmanns, der gerade 70 wird, prägte. Wenn ich zurück blicke, so war das bei mir nicht anders.
Klingt doch toll, was die Deutsche Bahn will – das völlige Alkoholverbot auf allen 5.400 Bahnhöfen. Gut, in den Wirtschaften auf den Bahnhöfen darf weiter Alkohol getrunken werden. Saufen geht also nur noch auf den großen Bahnhöfen, denn auf den meisten hat man ja die Gastronomie abgeschafft.
Ob diese sicherlich alte Volksweisheit jeder verinnerlicht hat, wage ich vor allem mit Blick auf Politiker zu bezweifeln. Sind die dann eigentlich wirklich Volksvertreter?
Es gibt unzählige Verschwörungstheorien, ich kann mit den allermeisten nicht mehr anfangen, als den Verfechtern einen Vogel zu zeigen. Doch wenn ich aus dem Fenster sehe, so bin auch ich nicht frei von solchen Theorien.