02.07.2026
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2026 ist nun ein halbes Jahr alt. Für mich begann es an der spanischen Küste mit Unwetterwarnungen, Hochwasser und Blitz und Donner. Fast auf den Tag genau endete es auch mit Unwetterwarnungen. Dazwischen lagen nicht allzu viele berauschende Dinge.
Das gelang noch nie einer Deutschen Männer-Fußballnationalmannschaft: Das Aus bei einem Achtzehntelfinale einer Weltmeisterschaft. Gut, das gab es ja bisher auch noch nie. Damit geht die Nagelsmann-Truppe in die Geschichte ein.
Gestern fragte mich eine Schwester, was ich hier im Krankenhaus immer am Lapetop mache. Ich sagte ihr, dass ich genussmaenner.de pflege. Sie fragte, ob ich denn auch etwas von Mode verstehe. Ich dementierte nicht und sie rückte mit ihrem Problem raus.
Ja, ein, mein Krankenzimmer ist kein gesunder Ort. Wie auch, hier liegt man nur, wenn man krank ist und es kaum eine Chance gibt, ambulant zu genesen. Es ist also ein Ort, den man nicht „bewohnen“ will.
In Deutschland liegt bekannter Maße sehr vieles im Argen. Mit einer nicht kriegstauglichen Bundeswehr kann man ja noch leben, mit einstürzenden Brücken auch. Eine immer weniger konkurrenzfähige Wirtschaft ist wirklich bedrohlich und Kinder, die nicht genug lernen sicherlich auch.
Wem müssen wir nicht alles vertrauen? Den Leuten in der Autowerkstatt, dem Steuerberater, dem Partner, dem Versicherungsvertreter, dem Anwalt und vielen anderen Menschen. Und dann gibt es noch die Menschen im weißen Kittel – den Ärzten.
Wenn man eines im Krankenhaus hat, so ist das Zeit, viel Zeit. So beobachte ich hier den Betrieb und sehe mir auch an, was wir so zu essen bekommen. Das ist gar nicht schlecht, ich frage mich nur, warum wir hier so viel Dinge in abgepackten Miniportionen bekommen? Sind das wirklich die preisgünstigsten Produkte.
Ja, ich weiß Friedrich, Dir ist in den vergangenen Monaten nun wirklich kein Kantersieg gelungen. Das gelang vor wenigen Tagen unseren Fußballern bei der WM. Da hat deren Kanzler, der Julian, Dir einiges voraus, obwohl der Dein Sohn sein könnte.
Ausgeliefert sein, kaum etwas selber entscheiden zu können – ich verbinde das mit Gefängnis. Ja, bei der Armee gab es auch dieses Gefühl. Wahrscheinlich geht es in beiden Fällen nicht ohne Befehl und Gehorsam.
Es gibt so Dinge, die gerne als eine Tugend bezeichnet werden. Dazu soll auch gehören, sich in Geduld üben zu können. Wenn der Schöpfer oder die Evolution gewollt hätten, dass wir uns in Geduld üben, dass wir geduldig sind, warum haben sie uns denn das Gedulds-Gen nicht eingepflanzt?
Einsamkeit ist ein inzwischen erkanntes Problem nicht nur in unserer Gesellschaft. Im „normalen“ Leben kann man – so man dazu noch in der Lage ist“ – auch selber etwas gegen seine Einsamkeit tun. Ja, das fällt vielen schwer, aber es ist möglich.
Unser Gesundheitssystem soll eines der besten der Welt, aber eben nicht mehr bezahlbar sein. Reformen, vielfach gleichgesetzt mit Sparmaßnahmen, müssen her. So hört man es vor allem von der Politik und den Lobbyverbänden.
Unser Gesundheitswesen ist krank! Das merkt man vor allem dann, wenn man selber krank ist. Nicht gerade gut ist dran, wer ins Krankenhaus muss. Man merkt sehr schnell, dass es eigentlich überall klemmt.
Ging es vor dem WM-Auftaktspiel der Deutschen Männer-Fußballnationalmannschaft, so war ich immer der Ansicht, dass die deutschen Männer eigentlich nur verlieren können, ob wohl ich schon an einen Sieg gegen Curaçao glaubte.
Ja, heute wird der Mann, der gerne hört, dass er der mächtigste Mann und der größte Dealmaker auf Erden ist 80 Jahre alt. Ja, heute wird Donald Trump 80 Jahre alt. Da muss man gratulieren. Doch das reicht ja nicht, man muss schon auch ein Geschenk in den Händen haben. Bleibt nur die Frage was?
Es gibt ja unzählige Feiertage, wie man auf kuriose-feiertage.de mit viel Freude nachlesen kann. Man kann dann wie gestern Superman feiern. Nun gut, dass ist nicht wirklich was für uns. Doch heute ist alles anders.
Deutschland hat wieder einmal ein Thema, das man dem Klimawandel verdankt: Es geht um Hitze im Sommer und wie man die Städter davor schützt. Jeder, dem man die Möglichkeit gibt, äußert eine Idee. Die eint vor allem eines: Sie wirken wenn überhaupt nur mittel- eher langfristig.
Wenn wir in Deutschland eines können, dann ist es, über alles und jedes und über alle und jedem zu reden. Dinge zu zerreden scheint fast eine Bürgerpflicht zu sein. Alle reden also über alles.
Es gibt wohl kaum ein Land, in dem es so viele Theater gibt, wie eben in Deutschland. Die haben alle ein Problem – das Haus voll zu bekommen. Das geht auch dem Staatstheater Cottbus so. Das stellte gestern vor dem bis auf den letzten Platz gefülltem Großen Haus sein Programm für die neue Spielzeit vor.
Was würde ich tun, wenn ich unser Gesundheitssystem „retten“ sollte? Leistungen kürzen, Beiträge erhöhen, Krankenhäuser schließen, vielleicht sogar Bürokratie abbauen? Ob es hilft, die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren oder alte Menschen nicht mehr zu operieren?
Veröffentlicht am: 02.07.2026
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