17.10.2026
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Vor wenigen Tagen luden zahlreiche PR-Agenturen wie immer zweimal im Jahr zu den Pressdays ein. Da wird auch die Mode der von ihnen betreuten Marken präsentiert. Dieses Mal war es also die Mode, die wir im kommenden Frühjahr tragen, tragen sollen.
Unsere Regierung ist ja so gut zu uns, sie will, dass wir endlich gesünder werden, dass für uns Männer alle Konfektionsgrößen über 50 aus den Regalen verschwinden. Das will Merz und Co. vor allem mit hohen Steuern auf zuckerhaltige Getränke und auf Tabakwaren schaffen. So wird wohl in einigen Jahren eine Schachtel Zigaretten 12 Euro kosten.
Robert Francis Prevost, besser bekannt als Papst Leo XIV. Uns verbindet so einiges. Wir haben bunt gemischte Vorfahren und er ist wie ich Jahrgang 1955. Er arbeitet zeitlebens für die Kirche, ich zumindest einige Jahre. Wir sind auch beide katholisch getauft. Wir lieben es, wenn man uns an unserer Kleidung erkennt und wir werden zumeist chauffiert.
Seit es die ersten frei gewählten Gemeinevertretungen im Osten gibt, besuche ich die öffentlichen Sitzungen, erst in Berlin-Köpenick, dann in Berliner Stadtrandgemeinden, nun hier an der polnischen Grenze. Dort sitzen die, die sich zur Wahl gestellt haben und schlussendlich gewählt wurden. Die Gründe, sich in Gemeindevertretungen zu engagieren sind sehr vielfältig, nur Geld ist es sicherlich nicht.
Die, die gesundes Essen wie ein Banner vor sich her tragen, werden wohl erschauern, wenn mir bei dem Thema ein Döner, ein wirklich guter Döner in den Kopf kommt. Ja, ich esse nicht häufig einen Döner, doch manchmal siegt der Heißhunger.
Ich wollte am Sonntag mal wieder einen Gottesdienst besuchen, mal wieder Gottes Wort hören. Ja, ich wollte mich mal in seinem Haus bei ihm bedanken, dass es mir trotz aller Unbill noch so gut geht.
Einst lief in der damals noch Ostberliner Komischen Oper die Oper für Kinder und Erwachsene von Georg Katzer (Musik). Das Libretto schuf auf Grundlage eines Stücks des Sowjetmenschen R. Dobrowenski Rainer Kirsch. In der Oper hieß es „Wenn nicht jeder jedem nachspioniert und nicht jeder jeden denunziert, bricht das Land zusammen …“
Es wird ja von vielen Seiten propagiert, dass Wohneigentum, vor allem das eigene Haus die beste Altersversorgung ist. Man investiert unendlich viel Geld, aber auch Zeit und Arbeitskraft in so eine Immobilie. Wenn schon nicht die eigenen Kinder, so haben die Enkel dort Laufen gelernt. Man hat dort gefeiert und auch Tränen sind manchmal geflossen.
Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie – heißt es in der Bibel bei 1.Mose 1,27. Ja, ich höre, nicht immer korrekt zitiert, diesen Satz häufiger. Zumindest ist das meine Wahrnehmung.
Hätte es den 9. November 1989 und den 3. Oktober 1990 nicht gegeben, so würde es vielleicht heute keine „neuen“ Bundesländer geben und es gäbe auf deren Territorium heute ein Lied, das man spielen aber höchstens summen dürfte. Oder dürfte man zum 77. Jahrestag der DDR den Text der Hymne – der stammt übrigens von Johannes R. Becher – wieder singen oder gäbe es gar eine Neue?
Sagen Ihnen die Namen Peter Hegemann und Georg Nagel etwas? Ja, dann sind Sie sicherlich ein aufmerksamer Nachrichtenhörer oder –seher. Ich musste eben erst einmal googln, damit ich den Beiden zum Medizin-Nobelpreis 2026 gratulieren kann. Die Gratulation gilt selbstverständlich auch Karl Deisseroth, der ebenfalls den Medizin-Nobelpreis 2026 erhielt.
An Tag drei besuchten wir das Staatliche Museum Schwerin, gelegen zwischen Theater und Schloss. Ein sehr sehenswertes Museum mit einer interessanten Sammlung, darunter Werke weltbekannter Künstler. Das Museumskonzept hat mich allerdings nicht ganz überzeugt.
Die Christen und sicherlich auch weniger kirchenaffine Menschen feiern heute das Erntedankfest. Es gibt Erntedank-Gottesdienste, eher säkulare Erntefeste, gerne als Kürbisfest und ähnlichen Feiern. Es gibt auch Erntedank-Golftuniere.
Ja, der 3. Oktober 1990 war der (vorerst?) letzte Termin, an denen sich deutsche Teilstaaten zusammen geschlossen haben. Das war nicht das erste Mal in der Geschichte Deutschlands.
Das absolute Highlight Schwerins ist das Schloss. Das an ein Märchenschloss erinnernde Historismusgebäude mit alten Wurzeln steht nicht umsonst auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO, Heute gibt es nur einen Bilderreigen vom Schloss außen und innen sowie vom Wasser, darunter eines vom gerade im Umbau befindlichen Plenarsaals
Mal raus aus dem Alltag, mal was anderes sehen, entdecken, genießen – das war unser Plan. Blieb nur die Frage wohin. Irgendwann fiel das Stichwort Schwerin. Ja, wir waren noch nie in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Schwerin ist übrigens die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands.
Zu Zeiten, in der Berlin von einer Mauer geteilt war, konnte ich die DDR- und die Westbürger ganz einfach unterscheiden. Die aus dem Arbeiter- und Bauernstaat blickten mit gesenktem Kopf auf die Straße, die anderen gingen mit erhobenen Haupt durch Ostberlin.
Können Sie sich vorstellen, dass ein elfjähriges Mädchen mit einem Song mit der Titelzeile „Ich zeige Dir mein Paradies“ bei Silbereisen und Zarella auftritt, der Song im Radio rauf und runter gespielt wird? Wohl kaum, dafür ist die moralische Entrüstung, der Shitstorm sehr gut vorstellbar.
Romeo und Julia von Shakespeare kennt wohl jeder. Das Stück gibt es als Schauspiel, als Oper und als Ballett – nicht so am Staatstheater Cottbus. Im wohl schönsten Jugenstiltheater der Republik führt man Romeo und Julia als eine Tragödie in vier Künsten auf.
Eins sang die Erste Allgemeine Verunsicherung – die EAV aus Österreich – „Küss die Hand schöne Frau…“ Schön, der Handkuss gehört außerhalb von Wien eher zu den Ausnahmen. Kaum jemand spricht auch noch von „Frau Mutter“, doch das heißt ja nicht, dass man gleich alle Etikette auf den Müll werfen muss.
Veröffentlicht am: 17.10.2026
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