24.09.2026
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Auch wenn man sich über leidende und nach der Mama rufende Männer gerne lustig macht, stimmt es: Männer leiden, wenn sie krank sind, nicht wenn sie einen Schnupfen haben, sondern wenn sie wirklich Schmerzen haben, wenn sie in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Wer dann alleine ist, ist doppelt schlecht dran.
Gehören Sie auch zu den Menschen, die zumindest hin und wieder der Herbstblues heimsucht? Sorgt so manches bei Ihnen für Frust? Hängen immer mal wieder die Mundwinkel fast von selbst? Das ist nicht gut und eines ist klar: Da hilft eigentlich keine Medizin.
Vieles deutet darauf hin, dass die Natur in den Herbstmodus wechselt. Ja, es herbstelt, das Laub der Bäume vor meinem Bürofenster wechselt schon diskret die Farbe und die ersten Spinnweben lassen den Altweibersommer erahnen.
Gestern war nun Wahltag, der endete mit einer Überraschung. Ich meine nicht die Wahlergebnisse, ich meine die Rede von Friedrich Merz. Der, oder war das sein Avatar, hielt eine Rede von der ich behaupten würde, dass die, obwohl so nicht gekennzeichnet, eine KI-erstellte Rede war. Ich frage mich auch, ob man die auch noch emotionsloser halten kann.
Heute wird in Mecklenburg-Vorpommern der Landtag neu gewählt, in Berlin der neue Senat. Wahlen sind immer gut, denn dann kann das Volk, gerne vor Wahlen als der Souverän bezeichnet, darüber entscheiden, wer zukünftig das Sagen in der Politik hat.
Mir war seit einigen Tagen klar, noch vor dem Öffnen der Wahllokale in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wird unsere Regierung irgendeine Maßnahme verkünden, die sich positiv auf den Spritpreis auswirken soll.
Wenn wir heute einkaufen fahren, haben wir eine Einkaufsliste dabei, die wir auch abarbeiten werden. Das passiert höchst selten, da wir sonst wissen, was wir einkaufen wollen und uns ansonsten inspirieren lassen – gern von Sonderangeboten.
Wenn man wie ich wochenlang im Krankenhaus verbringt, hat man so einige Mitpatienten. Darunter waren mehrere, die sich mehr über ihre tierischen Hausgenossen als über ihre Leiden Gedanken machten. Da war einer, der zuhause Exoten wie Geckos hält. Da kann nicht mal einer so den Tierpfleger machen.
Gestern gab es bei mir eine Prämiere, ich kochte eine Radieschensuppe. Nein keine aus den roten Knollen, sondern aus den Blättern. Ja, die sind nicht nur essbar, sondern auch lecker, also viel zu schade, um auf dem Kompost zu landen.
Es ist Pilzzeit, zumindest hier bei mir in der Lausitz wird bereits zum Pilz-Halali geblasen. Groß in den Wald muss ich nicht gehen, Pilze – auch solche die ich kenne, finde ich auf dem Weg zur Mülltonne, zur Garage, dem Trockenplatz oder dem Garten.
Nach fast fünf Wochen im Krankenhaus und vier operativen Eingriffen beziehungsweise Operationen tut es mir gefühlt überall weh, kann ich so gut wie nicht schlafen. Da geht einem so einigen durch den Kopf, auch der Gedanke daran, dass Frauen mit Schmerzen besser umgehen als Männer, wie sonst können sie die Art, die Menschheit reproduzieren.
Nein, heute geht es nicht um meine nächste Reise, es geht überhaupt nicht um das Reisen – leider. Nein, es geht wieder einmal um das leidige Thema Krankenhaus. Bisher war ich ja in einem großen Universitätskrankenhaus, aktuell in einer kleinen Klinik in einer Kreisstadt. Zwischendurch verbrachte ich eine ganze Nacht im eigenen Bett.
Männer machen viel, rasen mit dem Auto besoffen über die Autobahn, springen aus Flugzeugen, manche heiraten sogar. Männer sind also mutig! Männer sind mutig? Höre ich da die Hühner lachen?
Ja, das Leben ist schön, wie auch sonst, wir haben ja nur eines. Nun gut, manchmal fällt es einem schon schwer, so einen Satz zu sagen, zu schreiben. Doch heute tue ich das mit voller Überzeugung.
Das Foto oben könnte aus einem Werbeprospekt für angehende Pflegekräfte sein. Doch die Realität ist leider eine andere – sicherlich nicht nur in dem Klinikum, in dem ich noch immer liege. Hier würde wohl so gut wie gar nichts gehen, gäbe es hier nicht die vielen angehenden Mediziner, Pflegekräfte und Physeotherapeuten, die für ein lächerliches „Taschengeld“ ihr „freiwilliges“ soziales Jahr oder ein Praktikum machen.
Wie ja schon verkündet, befindet sich die Redaktion von genussmaenner.de in einer Universitätsklinik. Wo, das ist für meine Beobachtungen egal, denn ich gehe davon aus, dass die Zustände überall zumindest sehr ähnlich sind.
Nun war es soweit: Ich wurde an der Wirbelsäule operiert und somit einige Tage völlig außer Gefecht gesetzt. Nun – Achtung Wortspiel! – kann ich zumindest einig Zeit wieder sitzen. Es geht also weiter mit genussmaenner.de.
Als Kind, so mit 7, 8 Jahren zog es mich immer zum Schaufenster unseres Gemüsehändlers. Eigentlich mochte ich den Laden nicht, denn darin roch es immer modrig – zumindest in meiner Erinnerung. Damals gab es in Ost-Berlin Kartoffeln auf Marken und sie wurden lose verkauft.
Am Wochenende holten wir einen zuvor verschobenen Trip an die deutsch-polnische Neißemetropole Görlitz/Zgorzelec nach. Die in Folge des 2. Weltkrieges geteilte Stadt feierte sein jährliches Volksfest – und was für eines.
Die Preise für Benzin und Diesel sind seit Wochen – oder schon Monaten – exorbitant hoch. Es scheint, als ob sich daran auch in absehbarer Zeit nicht viel ändern wird. Alle regen sich auf, aber eher wie über einen verregneten Sommer als über einen existenzgefährdenden Trend.
Veröffentlicht am: 24.09.2026
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