08.02.2026
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Die Vorfreude war groß, als wir die Einladung zu einem Hauskonzert erhielten. Eingeladen hatten der Europafreunde Berlin e.V. und eine musikbegeisterte Pianistin. Das wundervolle Konzert mit Werken sehr wenig bekannter Komponistinnen aus dem 19. und 20. Jahrhundert fand in der zugegeben sehr geräumigen Wohnung der Gastgeberin statt.
Es gibt eine Messe, die uns Jahr für Jahr in die Bankenmetropole Frankfurt am Main zieht. Ich meine die Ambiente. Sie ist nach eigenem Bekunden die internationale Leitmesse für Konsumgüter. Damit ist sie ein Eldorado für alle Design-Fans, alle die gern in der Küche werkeln und alle, die Genuss ganz oben auf ihre privaten Hitliste zu stehen haben.
Wir saßen gestern so in größerer Runde vor dem Kamin und schwelgten in Erinnerung. Irgendwie kam die Rede auf das Putzen von Schuhen. Schuhe putzen, dass fanden die Jüngeren unter uns oldschool. Es stellte sich heraus, dass sie nicht einmal wussten, wie man Schuhe putzt.
Der Tod des Zugbegleiters in einem Regionalzug nach einer mörderischen Attacke löste bei Verantwortlichen, bei Politikern und vielen Medien wieder einen ganz typischen Reiz aus: Die Krokodiltränen flossen in Strömen.
Seit Jahrzehnten ist das Thema Krankenkassen eines, dass die Politik und viele andere beschäftigt. Doch unter dem Strich bleibt nichts als Gelaber. Steht die Frage, was die Krankenkassen leisten sollen, leisten müssen.
Haben Sie es auch gemerkt? Es wird zunehmend heller. Nein, nicht in der Politik, denen geht leider noch immer kein Licht auf. Aber die Sonne geht schon sichtbar früher auf, wie Frühaufsteher bemerken.
Immer wieder lesen oder erleben wir auch selber, dass das mit den guten Vorsätzen so eine Sache ist. Was nehmen sich die Menschen nicht alles für ein neues Jahr vor und was wird davon umgesetzt? Das kann man wohl nicht in Prozent, sondern in Promille ausdrücken. Mann bemüht dann immer das reale Leben oder den inneren Schweinehund, wenn es darum geht, dass die guten Vorsätze in Vergessenheit geraten.
Ja, der erste Monat des Jahres ist nun schon wieder Geschichte. Die ersten 14 Tage verbrachte ich in Spanien, bei Sonne und Unwetter. Gutes Wetter gibt es auch zuhause nicht. Aber, es gibt eine gute Nachricht: Ich habe alle meine Vorsätze umgesetzt. Gut, ich hatte mir gar nichts vorgenommen, dass aber sehr konsequent umgesetzt.
Die einen in Deutschland meinen, wir arbeiten nicht genug, die anderen, dass wir zu viel arbeiten. Man diskutiert, wie man das Gesundheitssystem bezahlbar halten kann, von der Pflege ganz abgesehen. Man rätselt darüber, wie man das Rentensystem reformieren kann – ganz nach dem Prinzip: Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass.
Gestern waren wir mal wieder in unser Lieblingstherme in Burg/Spreewald. Die Beste Frau der Welt zieht es ins bis zu 38 Grad heiße Solebad. Sie ist auch Fan des Strömungskanals.
Die Bahn fährt nicht, die Schule fällt aus, Arzt- und Friseurbesuche werden abgesagt, von Autofahrten wird gewarnt, auf dem Handy ploppt mit Getöse eine Unwetterwarnung auf. Es droht Blitzeis. In den Notaufnahmen der Krankenhäuser herrscht Notstand, denn Menschen mit Knochenbrüchen oder nach Autounfällen stehen an.
Blumen im Winter, die gibt es auf der Blumenbank oder in der Vase. Da blühen die Orchideen und Alpenveilchen und in der Vase stehen einige Tulpen. Draußen sehe ich nur eine Pflanze blühen – die Christrosen.
Selbstverständlich geht es am heutigen Holocaust-Gedenktag um die Millionen Opfer. Es geht auch um die Täter, die vor Ort und an den Schreibtischen. Es geht auch um die, die sich bereichert haben. Hier und da hört man auch etwas von denen, die weg gesehen haben.
Im Umfeld der gerade zu Ende gegangenen „Grünen Woche“ in Berlin wurde mit einiger Verwunderung festgestellt, dass der Fleischkonsum in Deutschland wieder steigt.
Gestern berichtete ich hier von der Premiere der Oper „AscheMOND oder The Fairy Queen“ am Staatstheater Cottbus. Da kam ein Satz vor, der mir nicht aus dem Kopf geht. Gut, von solchen Sätzen gab es einige, ich meine diesen: „Wenn der Tod tot ist, hört das Sterben auf.“
Ich mag zeitgenössische Opern. Kein Wunder, dass wir gestern zur Premiere von „AscheMOND oder The Fairy Queen“ im Staatstheater Cottbus gingen. Für das schönste Jugendstiltheater und die Metropole am Rande des Spreewalds spricht, dass das Haus nahezu ausverkauft war.
Es gab Zeiten, in dem die Menschen im Winter viele Kalorien verbrauchten. Man fror, das Leben war deutlich schwieriger. Heute ist das längst nicht mehr so. Und doch hat sich eines aus der „guten“ alten Zeit erhalten: Essen im Winter muss deftig sein.
Die Zeiten sind aufgeregt, verwirrend, wie sie es wohl zuletzt beim Mauerfall waren. Das dauerte wenige Wochen. Aktuell hetzten Journalisten den Entwicklungen seit dem Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump hinterher.
Zu sozialistischen Zeiten war zwischen den Chefs der Bruderkuss – den sie nicht erfunden haben – weit verbreitet. Legendär ist der zwischen Honecker und Breschnew. Vor diesem Hintergrund habe ich eine irre Idee: Wenn US-Präsident Trump heute in Davos aufschlägt, knuddelt er vor seine Rede erst einmal alle anderen Anwesenden.
Im Artikel 14 Absatz 2 unseres Grundgesetzes heißt es: "Eigentum verpflichtet". Für mich heißt das vor allem „Reichtum verpflichtet“. Nein, es verpflichtet nicht zum Neid der weniger Begüterten und schon gar nicht zu Neiddebatten, die von der Politik und einigen anderen Talkshow-Gästen immer wieder beflügelt werden.
Veröffentlicht am: 08.02.2026
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